Der Zürich-Krimi: Borcherts Fall
20.06.2026 • 23:40 - 01:10 Uhr
Serie, Krimireihe
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Originaltitel
Der Zürich-Krimi
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2016
Altersfreigabe
6+
Serie, Krimireihe

Der Zürich-Krimi: Borcherts Fall

Nach vielen Jahren kehrt Thomas Borchert in die Schweiz zurück. Beim deutschen Konzern FonSonic wegen eines Bestechungsskandals geschasst, möchte er in Zürich durchatmen. Kaum angekommen, legt sich der raubeinige Anwalt mit der Polizei und einigen früheren Freunden an. Denn das philippinische Kindermädchen Amihan, das bei einem Diebstahl auf dem Markt erwischt wurde, wird verdächtigt, in die Entführung eines kleinen Jungen verwickelt zu sein. Damit sie eine faire Chance bekommt, engagiert Borchert die junge Anwältin Dominique. Diese übernimmt Amihans Fall, macht aber keinen Hehl daraus, dass sie Borchert für korrupt und alles andere als unschuldig hält. Christian Kohlund spielt in der neuen Krimi-Reihe einen Anwalt mit nicht ganz weißer Weste, der in seinem neuen Leben einiges wiedergutmachen will und sich auf die Seite der Schwachen stellt. Nach vielen Jahren im Ausland kehrt der Anwalt Thomas Borchert (Christian Kohlund) überraschend in seine Heimatstadt Zürich zurück. In einem Trailer auf dem einst herrschaftlichen Anwesen seiner Familie möchte er ein wenig Abstand gewinnen - und sich dem Zugriff der deutschen Behörden entziehen. Denn sein bisheriger Arbeitgeber, der FonSonic-Konzern, hat ihn wegen eines Bestechungsskandals in Südamerika fristlos entlassen. An den schmutzigen Geschäften im Auftrag der Firma waren auch zwei Kollegen von Borchert beteiligt. Doch da der eine Selbstmord verübt hat und der andere untergetaucht ist, soll Borchert zum alleinigen Sündenbock gestempelt werden. Der ist zwar bereit, zu seinen Verfehlungen zu stehen, versucht aber auch, der FonSonic das Handwerk zu legen. Dafür will er bei einer Schweizer Bank Beweise finden. Doch schon bald bekommt Borchert neuen Ärger. Es geht um die philippinische Haushaltshilfe Amihan Singh (Kotti Yun), die Lebensmittel auf dem Markt stehlen wollte und nun im Gefängnis sitzt. Gegen Borchert, der ihr als zufälliger Beobachter zu Hilfe eilte, läuft nun auch noch eine Anzeige wegen Körperverletzung. Seinen alten Freund, den Starjuristen Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), fragt er vergeblich um Hilfe. Dieser empfiehlt Borchert stattdessen seine idealistische Tochter Dominique Kuster (Katrin Bauerfeind) als juristischen Beistand. Dominique hält nur wenig von dem skandalumwitterten Borchert, übernimmt aber dennoch den Fall des verängstigten Kindermädchens. Wie sich herausstellt, hat Amihan den Adoptivsohn des wohlhabenden Ehepaars Bea (Valentina Sauca) und Urs Frisch (Michael Lott) entführt, da sich der Junge vermeintlich in Gefahr befinde. Doch Polizeihauptmann Furrer (Felix Kramer) will weder Amihan noch Borchert glauben. Und welche dubiose Rolle spielen Borcherts alte Freunde, der Baulöwe Matthias Duplessis (Richard van Weyden) und dessen Frau Charlotte (Leslie Malton)? Die Rolle des unbequemen Heimkehrers mit nicht ganz weißer Weste ist wie gemacht für Christian Kohlund. Der Schweizer Schauspieler mit der sonoren Stimme verkörpert ein Raubein, das mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen will. Seinen Gegenpart, eine idealistische Anwältin, spielt die TV-Moderatorin und Publizistin Katrin Bauerfeind mit Natürlichkeit und Kämpferherz. Regisseur Matthias Steurer und Kameramann Michael Boxrucker zeigen die Finanzmetropole an der Limmat von einer ungewohnten Seite. "Borcherts Fall", nach einem Drehbuch von Verena Kurth, verbindet eine spannende Kriminalgeschichte um einen gebrochenen Helden mit gesellschaftlichen Themen wie der Ausbeutung von Migranten und deren unsicherem Rechtsstatus.

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