Der letzte Flug
12.03.2026 • 00:40 - 02:10 Uhr
Info, Geschichte
Lesermeinung
Am 20. April 1945 schießt die Rote Armee in der Nähe von Berlin ein Zivilflugzeug ab, doch die Umstände des Vorfalls hinterlassen viele Fragen. Dieser packende True-Crime-Doku-Thriller geht dem Unglück auf den Grund.
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Kurt Runge war damals der Einzige, der das Unglück im Jahr 1945 überlebte. Sein Sohn Frank Runge besucht zum ersten Mal die Absturzstelle.
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Franz Mayrhofer aus Enghagen erinnert sich noch gut an die Todesmärsche der KZ-Gefangenen aus dem Konzentrationslager Mauthausen: „Die sind an der Haustür vorbeigekommen. Ausgemergelte Gestalten.“
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Notizen aus dem Taschenkalender von Kurt Runge, dem einzigen Überlebenden des Flugzeugabsturzes
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Originaltitel
Der letzte Flug - Ein deutsches Geheimnis
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Altersfreigabe
12+
Info, Geschichte

Der letzte Flug

20. April 1945: In den Abendstunden schlagen die Schrecken des Krieges mit voller Wucht zwischen den kleinen Dörfern Glienig und Buckow ein. 70 Kilometer vom bereits heftig umkämpften Berlin entfernt schießt die Rote Armee ein Zivilflugzeug der Deutschen Lufthansa vom Himmel, das sich auf dem Weg ins österreichische Enns befindet. Kurz nach dem Start in Tempelhof kracht eine "JU 52" mit insgesamt 18 Personen an Bord in ein Brandenburger Waldgebiet und geht in Flammen auf. Nur ein Berliner Ingenieur kann sich in letzter Sekunde aus der Maschine retten und dem brennenden Inferno entkommen, dem seine Mitpassagiere zum Opfer fallen. Als deren sterbliche Überreste ein Jahr nach Kriegsende auf dem Friedhof Glienig anonym bestattet werden, bleiben essenzielle Fragen rund um den sogenannten "letzten Flug" unbeantwortet: Wer war an Bord der Maschine und wer durfte das von den Alliierten bombardierte Berlin - noch dazu an einem symbolträchtigen Tag wie Adolf Hitlers Geburtstag - zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch verlassen? Warum gibt es bis heute keine Passagierliste? Warum wurde die Crew kurz vor Abflug aus Berlin noch einmal ausgetauscht? Was hat es mit den Gerüchten auf sich, hochrangige NS-Größen und Günstlinge des Regimes wie der berüchtigte Spielfilmregisseur Hans Steinhoff ("Hitlerjunge Quex") wollten sich mit Flügen wie diesem in Richtung der mystischen Alpenfestung absetzen? Und wohin sind die großen Mengen an Geld, Schmuck und Wertpapieren verschwunden, die sich angeblich an Bord der Maschine befunden haben sollen? "Der letzte Flug - Ein deutsches Geheimnis" geht diesen Fragen in Form eines packenden True-Crime-Doku-Thrillers auf den Grund und rekonstruiert erstmals die mysteriösen Hintergründe eines tragischen Vorfalls, der nicht nur das Leben der Passagiere und deren Angehöriger zerstört, sondern auch tiefe Spuren am Unglücksort hinterlassen hat. Seit dem Absturz der Maschine liegt deren geheimnisvolle Geschichte wie eine bleierne Decke über der Gemeinde - und das Schweigen über den Wahnsinn der letzten Kriegstage umfasst nicht nur die Umstände des Flugzeugabschusses, sondern auch noch viel tiefergehende persönliche Tragödien.

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