Die Ernährungs-Docs
19.03.2026 • 00:50 - 01:35 Uhr
Gesundheit + Medizin, Ratgeber
Lesermeinung
Die Ernährungs-Docs: Silja Schäfer, Viola Andresen, Jörn Klasen und Matthias Riedl beraten gemeinsam die richtigen Konzepte für ihre Schützlinge
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Trostlosigkeit nicht nur auf dem Teller: Rebecca R. leidet an Neurodermitis. Die sonst so lebenslustige Frau kann sich kaum dazu aufraffen, gesund und vielseitig zu kochen.
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So schmeckt es gleich doppelt so gut: Michael D. zeigt sich erstaunt, wie einfach er mit regionalen Produkten schnell und vor allem gesund kochen kann. Kein Vergleich zu seiner ungesunden Ess-Historie.
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Jörn Klasen - Die Ernährungs-Docs
E-Doc Jörn Klasen
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Originaltitel
Die Ernährungs-Docs
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Gesundheit + Medizin, Ratgeber

Die Ernährungs-Docs

Essen als Medizin: in der Fortsetzung des einzigartigen Fernsehformats "Die Ernährungs-Docs" wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Silja Schäfer, Jörn Klasen und Matthias Riedl sind alle erfahrene Mediziner und wollen mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome bei den Patienten deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. In dieser Folge "Die Ernährungs-Docs" aus dem Jahr 2023 kommt Madeleine G. an Bord der "Hausboot-Praxis". Die 29-Jährige aus Ratzeburg hat jegliches Vertrauen in ihren Körper verloren. Sie leidet am polyzystischen Ovarialsyndrom, kurz PCOS, einer Stoffwechselstörung, die ihre Hormone durcheinanderbringt. Die Symptome: Haarausfall einerseits, männlicher Haarwuchs andererseits, Übergewicht, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit. Viele Versuche, schwanger zu werden oder zu bleiben, sind gescheitert. Nach der letzten Fehlgeburt hat Madeleine G. die Hoffnung aufgegeben. Internistin Silja Schäfer ist von ihrer Bewerbung berührt, möchte unbedingt helfen und setzt zuerst bei ihrem Gewicht an: "Das Fett in Ihrem Bauch produziert selbstständig Hormone und Entzündungsbotenstoffe, die das Hormonchaos noch weiter durcheinanderbringen." Mit der Planetary Health Diet soll die Kindergärtnerin den Weg aus dem Teufelskreis finden. Das Konzept: ressourcenschonend und gesund essen. Regionale Pflanzenkost wirkt antientzündlich und blutzuckerregulierend, perfekt gegen Bauchfett und PCOS. Auf viele tierische Produkte wird Madeleine G. aber verzichten müssen. Wird sie das Vertrauen in ihren Körper wiederfinden? Seine Krankheit bringt ihn fast um den Verstand: Das Restless-Legs-Syndrom, kurz RLS, macht Michael D. seit sieben Jahren das Leben schwer. RLS ist eine neurologische Krankheit, zeichnet sich bei ihm durch unangenehmen Druck, starke Schmerzen und dem nahezu permanenten Gefühl, sich bewegen zu müssen, aus. "Die stetige Unruhe im Körper macht das Leben einfach nicht lebenswert", fasst er seinen Gemütszustand zusammen. Ernährungsmediziner Jörn Klasen macht mit dem 54-Jährigen einen Test, um zunächst die Schwere der Erkrankung beurteilen zu können. Das Ergebnis: Michael D. kratzt fast am Maximalwert. Schnell steht fest: Der Mediengestalter muss dringend seine Ernährung ändern. Das zeigt nicht nur sein Blutbild, sondern auch das offensichtliche Übergewicht von 139 Kilo. Er isst nicht nur zu viel, sondern auch zu häufig. Und dann meistens ungesund. Jörn Klasen möchte, dass Michael D. ab sofort nur noch drei Mal am Tag isst und vier Stunden vor dem Zubettgehen gar nichts mehr, damit der Stoffwechsel und so auch Arme und Beine zur Ruhe kommen. Eine Biokiste, die wöchentlich geliefert wird, soll ihm dabei helfen, schnelle und einfache Gerichte selbst zuzubereiten. Kann sich der Hamburger überwinden, ab jetzt immer frisch zu kochen? Sie möchte unbedingt etwas ändern, um ein unkomplizierteres Leben führen zu können. Doch noch lässt die Neurodermitis der 26-Jährigen keine Ruhe. Rebecca R. leidet an trockener, immer juckender Haut. Ihr Immunsystem reagiert empfindlich, sendet permanent entzündliche Botenstoffe aus. Die sonst so lebenslustige Frau ist es leid, sich täglich einzucremen und sich trotzdem die Haut nachts wieder blutig zu kratzen. Jetzt sucht sie Hilfe bei Ernährungsmediziner Matthias Riedl. "Sie haben zu wenig gesundheitsfördernde Bakterien im Darm", stellt er fest. Damit diese wieder mehr werden, muss sie sich vielseitiger ernähren. Um ihre Selbstheilungskräfte anzuregen, soll Rebecca R. außerdem mit Heilfasten starten. Bedeutet: sieben Tage lang nur Haferschleim, Gemüsesäfte und klare Fastensuppe. Danach soll ihr das "Regenbogenprinzip" dabei helfen, wieder mehr Farbe in den Speiseplan zu bringen. Wird sich ihre Haut dadurch beruhigen?

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