Die Frauen der Black Mambas
24.06.2026 • 02:10 - 03:05 Uhr
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Originaltitel
Black Mambas
Produktionsland
D, F
Produktionsdatum
2022
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Die Frauen der Black Mambas

Im Kruger Nationalpark in Südafrika trifft weiße Safari-Romantik auf die Realität der vorwiegend schwarzen Bevölkerung vor Ort. Die Dokumentation begleitet die Frauenbrigade "Black Mambas" bei ihrer täglichen Arbeit im Kampf gegen Wilderei und offenbart gleichzeitig die prekären Lebensverhältnisse der Frauen und ihrer Familien und Dorf-Gemeinschaften. Nkateko (30), Qolile (29) und Naledi (20) sind Rangerinnen bei den Black Mambas, der ersten rein weiblichen Antiwilderei-Einheit. Die militärisch organisierte Frauenbrigade wurde 2013 gegründet, auf dem Höhepunkt der Nashorn-Wilderei in Südafrika. Für viele der jungen Frauen ist es der erste Job. Gleichzeitig sind sie meist die Alleinverdienerinnen in ihren Familien und müssen Eltern, Geschwister und Kinder unterstützen. Die Arbeitslosenquote in Südafrika liegt seit Jahren bei über 30 Prozent. Gleichzeitig ist der Kruger Nationalpark mit seinen vornehmlich weißen Touristinnen, Touristen und Guides Sinnbild der Spaltung, die die südafrikanische Bevölkerung auch knapp 30 Jahre nach Ende der Apartheid prägt. So bewachen die Frauen der Black Mambas Tiere vor Wilderern, die aus den gleichen armen Dörfern kommen wie sie selbst. Was ist wichtiger - die Selbstbestimmung der einzelnen Frauen, die Solidarität der Underdogs in der südafrikanischen Gesellschaft oder der kompromisslose Schutz von Wildtieren, die hauptsächlich für eine privilegierte weiße Schicht da sind?

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