Die Tänzerin und der Gangster - Liebe auf Umwegen
17.01.2022 • 20:15 - 22:20 Uhr
Fernsehfilm, Musicalfilm
Lesermeinung
Vergrößern
Originaltitel
Die Tänzerin und der Gangster - Liebe auf Umwegen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Altersfreigabe
12+
Fernsehfilm, Musicalfilm

"Auf diesen Film werde ich immer stolz sein": Sarah Engels überzeugt in ihrer ersten Hauptrolle

Von Elisa Eberle

Sarah Engels war bislang vor allem als Sängerin bekannt. In dem neuen SAT.1-Film "Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen" spielt sie nun eine Musicaldarstellerin, die sich ihren Traum vom großen Auftritt erfüllt.

Früher träumte Toni (Sarah Engels) von einer großen Karriere als Musicalstar, doch seit dem Tod ihres Ehemanns Ben ist diese Sehnsucht in weite Ferne gerückt. Stattdessen arbeitet die junge Frau in einer Bar, während sie sich gleichzeitig hingebungsvoll um ihre Tochter Matti (Yuna Bennett) kümmert. Toni scheint es zunächst nicht zu stören, schließlich bedeutet das Mädchen ihr alles. Doch als das Theater des Westens Tänzerinnen für ein neues Stück sucht, beginnt Tonis Überzeugung zu bröckeln ... "Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen" von Jytte-Merle Böhrnsen (Buch) und Granz Henman (Regie) ist nun erstmals bei SAT.1 zu sehen.

Nach langen Überredungsversuchen ihrer besten Freundin (Karmela Shako) bewirbt sich Toni tatsächlich um eine Rolle – und siehe da: Sie bekommt nicht nur einen Part im Ensemble, sondern wird bald auch als Zweitbesetzung für die eifersüchtige Claire (Anna Hofbauer) ausgewählt. Doch während ihr berufliches Leben langsam wieder Fahrt aufnimmt, gerät ihr privates zunehmend aus den Fugen: Ben war spielsüchtig, vor seinem Tod hatte er 50.000 Euro Schulden. Diese möchte der Spielhallenbesitzer Fred (Björn Bugri) nun gerne zurück haben. Deshalb setzt er Toni zunehmend unter Druck. Tonis einzige Hoffnung ist Tom (Christopher Patten), ein neuer Bekannter, der wie aus dem Nichts zum genau richtigen Zeitpunkt in ihr Leben trat. Doch auch wenn sich Tom mit Finanzen auskennt, scheint er nicht der zu sein, für den ihn alle halten ...

Die Chemie stimmt

"Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen" ist ein modernes Märchen mit altbekanntem Muster: Auf der einen Seite steht die bedauernswerte Protagonistin, auf der anderen ein mysteriöser Held mit dunklem Geheimnis. Die Handlung mag zwar hier und da ein wenig vorhersehbar sein, ist alles in allem aber dennoch spannend. Die Chemie des Ensembles passt ebenfalls: Vor allem die Nachwuchskünstlerin Yuna Bennett, die zuletzt im Winterspecial "Der Bergdoktor: Kalte Stille" (Donnerstag, 13. Januar, 20.15 Uhr, ZDF, danach in der ZDFmediathek) zu sehen war, überzeugt durch ihr Talent.

Und auch Sarah Engels, ehemals bekannt als Sarah Lombardi, macht eine gute Figur: Für die inzwischen 29-Jährige ist es die erste Hauptrolle. Zuvor war die "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinnerin aus dem Jahr 2011 in zwei kleineren Rollen bei "Das Traumschiff – Antigua" (2019) und "Das Traumschiff – Namibia" (2022) zu sehen.

"Die größte Herausforderung ist sicherlich die, verschiedene Emotionen so authentisch wie möglich rüberzubringen", erklärte Engels im Hinblick auf ihre Hauptrolle. Doch auch die Schwangerschaft mit ihrer im Dezember 2021 geborenen Tochter Solea Liana sorgte für Herausforderungen am Set: "Der Bauch wurde im Laufe der Zeit natürlich immer größer. Aber wir hatten tolle Kostümdamen, die das immer gut kaschieren konnten." Mit dem Ergebnis ist Engels durchaus zufrieden: "Auf diesen Film werde ich immer stolz sein, denn ein Film bleibt für die Ewigkeit."

Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen – Mo. 17.01. – SAT.1: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Ein Paar steht im Sonnenuntergang am Strand und hat sich in den Armen.
Reise

Ein schöner Urlaub für alle: Barrierefrei reisen

Barrierefreies Reisen ist für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen möglich. Ob Unterkunft, Sehenswürdigkeiten oder Mobilitätsservice – "Reisen für alle" bietet die passende Lösung.
Das Buch „Nimm den Zwängen die Macht. Zwangsstörungen und Zwangsgedanken verstehen, sich ihnen stellen und Freiheit zurückgewinnen “
Gesundheit

Für Sie gelesen: "Nimm den Zwängen die Macht"

Zwangsstörungen belasten Betroffene und sind oft schwer nachvollziehbar. Ein neuer Ratgeber erklärt die Unterschiede zwischen Marotten und krankhaften Zwängen und gibt wertvolle Tipps zur Überwindung.
Midge Ure guckt in die Ferne.
HALLO!

Midge Ure: "Es ist entweder mutig oder komplett verrückt"

Midge Ure, ehemaliger Frontmann von Ultravox, kehrt mit einem neuen Doppel-Album zurück. Im Interview spricht er über seine musikalische Entwicklung, den Einfluss von Kraftwerk und seine Entscheidung für ein Doppel-Album.
Professor Dr. Sven Ostermeier
ist Facharzt für Orthopädie und 
Unfallchirurgie, Sportmedizin, 
Chirotherapie und spezielle 
orthopädische Chirurgie. Der 
Schulter- und Knie-Experte arbeitet als leitender Orthopäde 
der Gelenk-Klinik Gundelfingen. 
Außerdem ist er Instruktor der  Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).
Gesundheit

E-Bike oder Fahrrad: Was ist besser für Rücken, Knie und Gelenke?

E-Bikes gelten als gelenkschonend und bequem. Doch sind sie auch genauso gut für Knochen und Gelenke wie klassisches Radfahren?
Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser ist Oberarzt 
und Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie am Sana-Klinikum Remscheid und bekannt als „Doc Esser“ in TV, 
Hörfunk und als Buchautor.
Gesundheit

Wer viel misst, misst Mist

Selbsttests in Drogeriemärkten versprechen schnelle Diagnosen durch Künstliche Intelligenz. Doch wie zuverlässig sind diese Tests wirklich? Dr. Heinz-Wilhelm Esser, bekannt als "Doc Esser", erklärt die Risiken und betont die Bedeutung ärztlicher Erfahrung.
Martin Brambach im Anzug.
Star-News

Martin Brambach über seine Rolle als Ronnie im "Tatort": "Es ist schwer, eine gute Rolle loszulassen"

Martin Brambach macht nicht nur als Tatort-Ermittler eine gute Figur. In „Mit Herz und Hilde“ spielt er Ronnie, einen Mann, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird, dabei aber gleichzeitig die Gegenwart nicht aus den Augen verliert.