Die zwei Leben der Lufthansa
19.03.2026 • 20:15 - 20:55 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Adolf Hitler (vorne 2.v.l.) nutzte im Wahlkampf 1932 die Luft Hansa, um dank schneller Flüge bis zu neunmal am Tag im gesamten Reichsgebiet bei Großveranstaltungen aufzutreten.
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In den frühen 1930er Jahren warben Plakate mit "Luftboys" – jungen Helfern oder Stewards in schicker Uniform – für die moderne und prestigeträchtige Lufthansa.
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Originaltitel
Kranich aus der Asche, 1926 - 1945
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation

Die zwei Leben der Lufthansa

Der erste Teil des Doku-Zweiteilers "Die zwei Leben der Lufthansa" setzt sich mit den spannenden Anfängen der Passagierluftfahrt in Deutschland auseinander. "Pioniere und Propaganda" begleitet die Entwicklung der Deutschen Luft Hansa von deren Gründung 1926, damals noch mit getrennter Schreibweise, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Reise beginnt mit der legendären Junkers F13, die als innovatives Flugzeug zur Mutter der zivilen Luftfahrt wird und den Pioniergeist einer ganzen Generation prägt. Abenteuerliche Flugrouten, neue Strecken und der Ausbau des "Heimathafens" Tempelhof stehen für Aufbruch in die Moderne, Technikbegeisterung und internationalen Wettbewerb. Doch der Film beleuchtet nicht nur Glanz und Innovation: Schon früh werden auch militärische Ambitionen sichtbar, mit denen die Luft Hansa im Auftrag des Deutschen Reichs den Versailler Vertrag umgeht. Sie bildet heimlich viel mehr Piloten aus als benötigt werden - für eine neue Luftwaffe. Die zivile Fluglinie sorgt für Weltgeltung im Sinne der NS-Propaganda und wird im Krieg ein Reparatur- und Rüstungsbetrieb für die Luftwaffe. In dieser Zeit macht sie hohe Gewinne dank Zwangsarbeit, auch an ihrem "Heimathafen" Tempelhof. Mit seltenen Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews enthüllt der Film wenig bekannte Seiten der Lufthansa-Geschichte.

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