Europas Agrarlandschaften sind durch die Geschichte unseres Kontinents geprägt und untrennbar mit seiner Identität verbunden. Doch den Landwirten geht es schlecht. Sie stehen unter dem Zwang, immer mehr und preiswerter zu produzieren, und viele können der starken Konkurrenz nicht mehr standhalten. Die meisten Bauernhöfe in Europa sind noch immer Familienbetriebe, doch EU-Subventionen bleiben Großbetrieben vorbehalten. Viele von denen betreiben Intensivlandwirtschaft, deren schädliche Auswirkungen auf die Biodiversität und die menschliche Gesundheit längst bekannt sind. Diese Art der Landwirtschaft ist sehr schlecht für die Bodenbeschaffenheit und gilt als überholtes Modell. Ihre Mängel werden mit jeder Krise offensichtlicher. Der Klimawandel erfordert heute schnelle Antworten auf entscheidende Fragen: Wie sollen mehr als 500 Millionen Europäer nachhaltig ernährt werden? Wie kann die Katastrophe einigermaßen eingedämmt werden, die durch den drastisch gestiegenen Fleischkonsum (Anstieg um 60 Prozent in 60 Jahren) und den damit verbundenen intensiven Getreideanbau ausgelöst wurde? Lösungen sind vorhanden, und viele Landwirte haben bereits die Initiative ergriffen. Überall auf dem europäischen Kontinent sind sie die Hauptakteure einer lebensnotwendigen, landwirtschaftlichen Revolution des 21. Jahrhunderts: Rückkehr zum traditionellen Bauerntum, intelligente oder urbane Landwirtschaft, weniger Massenimporte, Forschung im Bereich In-vitro-Fleisch und Fleischersatz … Diese Ansätze werden von europäischen Landwirten zum Schutz von Artenvielfalt, Landschaft und menschlicher Gesundheit verfolgt.
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Wenn die sexuelle Begierde schwindet, kann das verschiedene Ursachen haben. Von hormonellen Veränderungen über Stress bis hin zu Lebensstilfaktoren – eine genaue Untersuchung kann helfen, die Gründe zu finden.
Der Amts-Muff kommt durch den Fernseher: Tülin Sezgin im Interview
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