Expedition Europa
13.01.2019 • 19:30 - 20:15 Uhr
Report, Dokumentation
Lesermeinung
Das Donaudelta beherbergt das größte zusammenhängende Schilfgebiet der gesamten Erde. Die unzähligen Kanäle bieten vielen Tieren einen Rückzugsort.
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Die Hügellandschaft der südspanischen Tabernas-Wüste wird auch Badlands genannt. Die kaum berührte Landschaft ist der Grund, warum hier unzählige Spielfilme gedreht wurden.
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Der Polarfuchs ist das einzige Landsäugetier Islands, das schon vor der Ankunft des Menschen dauerhaft hier lebte. Nur etwa 20 Prozent tragen im Winter ein weißes Fell.
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Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas - in einzelnen Bereichen bis zu 900 Meter mächtig. Im Untergrund bilden sich riesige Gletscherhöhlen.
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Viele Mythen und Geschichten ranken sich um die Himmelserscheinungen, die im Winter auf Island häufig zu sehen sind.
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Der Vatnajökull beeindruckt nicht nur durch seine Größe. Sein dicht zusammengepresstes, mehrere Hundert Jahre altes Eis kann unglaubliche Farben aufweisen.
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Der schroffe Viertausender in den Zentralalpen ist auch geologisch etwas Besonderes. Seine steil aufragende Spitze mit ihrer charakteristischen Form besteht aus afrikanischem Gneis.
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In der spanischen Wüstenregion Tabernas steckt jede Menge Salz im Untergrund. Hier tritt Grundwasser aus, das die gelösten Stoffe mit sich bringt und zu einer ganzen Salzwand wachsen ließ.
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Die Bausubstanz des Elbsandsteingebirges wurde in einem längst verschwundenen Ozean gebildet - der Tethys. Am damaligen Ufer brachte der Fluss Sand ins flache Meer und schuf ideale Bedingungen für die Entstehung eines riesigen Sandsteinplateaus.
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Am 24. August 79 nach Christus brach der Vesuv aus und begrub viele Menschen in seinen heißen Aschewolken.
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Das Donaudelta ist einer der artenreichsten Naturschauplätze Europas. Über 5000 Tier- und Pflanzenarten soll es hier geben. Unter ihnen auch eingewanderte Arten wie den Goldschakal.
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Am Strand von Low Hauxley, im Nordosten Englands, untersucht Colin Devey Lehm aus der letzten Eiszeit. Er blieb hier zurück, als sich die Gletscher vor zehntausend Jahren zurückzogen.
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Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
Report, Dokumentation

Haie in der Nähe von Dresden

Von Rupert Sommer

Im zweiten Teil der geologischen Erkundungen der Frühgeschichte des Kontinents dreht sich viel um das Ur-Meer Tethys.

Europas Geschichte ist zum Glück nicht nur eine Abfolge von Kriegen und humanitären Katastrophen. Doch ganz ohne Ur-Gewalt und starke Spannungen kam auch schon die geologische Frühgeschichte, in die die zweite und abschließende Folge der Doku "Terra X: Expedition Europa" eintaucht, nicht aus. Der charismatische Wissenschaftler Colin Devey nimmt sein Publikum mit auf die Spuren des legendären Ur-Meers "Tethys", das die Gestalt vieler zentraleuropäischer Landschaften formte. So geht es als Erstes in das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Felsformationen. Die Strukturen dafür entstanden im einstigen Tethys-Meer, das vor 100 Millionen Jahren den frühen Kontinent bedeckt. In diesen Breiten tummelt sich damals Meeresschildkröten, Haie und Krokodile.

Später zog sich das Wasser wieder zurück, als die sogenannte Afrikanische Platte immer stärker gegen Norden wanderte. Durch die Kollision entstanden die Alpen: Devey zeigt das an der geologischen Struktur eines der schönsten Berggipfel – des Matterhorns. Eine bildgewaltige Expedition in die europäische Geogeschichte.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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