Fahrt ins Risiko
02.06.2026 • 10:15 - 11:08 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
In Dhaka ist immer Stau.
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Rutschpartie über die vereiste Winterstraße.
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Der Manali-Leh Highway führt durch die atemberaubende Landschaften des Himalaya
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Kleinwagen auf der steilen und flachen gefährlichen Bergstraße
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Natur + Reisen, Land + Leute

Fahrt ins Risiko

In Guinea fahren die Menschen auf Straßen, die diese Bezeichnung nicht verdienen. In der Regenzeit zwischen Mai und September sind Straßen und Pisten nur mit großer Mühe zu bereisen. Die Einheimischen müssen aber auch in dieser Zeit von Markt zu Markt. Die einen, um ihre Waren zu verkaufen, die anderen, um Obst, Gemüse und das, was sie für den Alltag brauchen, zu kaufen. Da es so gut wie keine zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmittel in Guinea gibt, sind die Menschen auf Taxis angewiesen. Die Gäste sitzen eng an eng, und auf dem Dach stapeln sich Kanister, Säcke, Körbe und die, die keinen Platz mehr im Inneren gefunden haben. Eine der zentralen Routen im Westen Guineas führt von Kindia nach Sambailo im Norden, an die Grenze zum Senegal. Es geht auf schlammigen Pisten und über Flüsse zu mehreren Wochenmärkten bis zum Badiar Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Er bildet die grüne Grenze zum Nachbarland Senegal, wo sich der Park fortsetzt. Mit ihrem Motorad-Taxi fährt Sintiya Konaté Kundinnen und Kunden in und außerhalb von Kindia. Sintiya ist die einzige Frau in diesem Job. Seit fünf Jahren behauptet sie sich gegen die männliche Konkurrenz. Wenn sie am Abend nach Hause kommt, dann tut ihr der ganze Körper weh. Moustapha Saw ist 28 Jahre alt und fährt seit acht Jahren Taxi. Er kennt die Gefahren auf Guineas Wegen. Seine Passagiere muss er nicht nur sicher ans Ziel bringen, sondern auch zeitig, was eine Herausforderung für ihn ist. "Die Autos sind alt. Es gibt hier keine Ersatzteile. Man kann nur hoffen, dass andere Autos kaputt gehen, damit man dann von diesen welche bekommt."

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