In der ersten Folge der "Terra X"-Dokureihe "Faszination Deutschland" erkundete Biologin Jasmina Neudecker die Welt des Wassers in Deutschland. Nun befindet sie sich auf einer neuen Mission: auf der "Spur des Feuers".
Quer durch Deutschland zu reisen und dabei die spektakulärsten Ecken der Natur zu erforschen, ist für Biologin und Moderatorin Jasmina Neudecker nichts Neues. Bereits in der ersten Ausgabe der "Terra X"-Reihe "Faszination Deutschland" befand sich die 36-Jährige auf dem "Weg des Wassers", führte das Publikum von der Schwäbischen Alb bis zur Nordsee und stellte sich unterwegs in einer Höhle sogar ihrer Angst vor engen Räumen. Genauso abenteuerlich geht es nun mit der zweiten Folge der Dokureihe weiter. In "Spur des Feuers" entdeckt sie ein gewaltiges Vulkanband, das sich von Südwesten bis zum Osten Deutschlands erstreckt.
Sie untersucht die geologischen Spuren, die auf die Macht des unterirdischen Feuers hinweisen. Am Scheibenberg in Sachsen erzählen Lavasäulen eine mysteriöse Entstehungsgeschichte. Das unterirdische Feuer sorgt am Kaiserstuhl, im Südwesten Deutschlands, für einen fruchtbaren Boden – während es am Erzgebirge für seltene Metalle verantwortlich ist.
Weitere Stationen auf Neudeckers Reise sind die bayerische Stadt Nördlingen, wo vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit einschlug, und die Lieberoser Heide, die von den Eingriffen des Menschen an der Natur gekennzeichnet ist. Dort wütete einst ein gewaltiges Feuer. Optisch gesehen ähnelt das Gebiet in der Niederlausitz nun einer Wüste.
Mit Feuerwehrleuten besucht Neudecker ein Waldbrandgebiet in Brandenburg, wo ganze Landstriche Opfer der Flammen wurden. Doch der Beitrag zeigt auch, das Feuer hat nicht nur eine zerstörerische Seite: Aus der Asche entstehen mithin neue Lebensräume.
Terra X: Faszination Deutschland – Die Spur des Feuers – So. 27.08. – ZDF: 19.30 Uhr