Im Süden Niedersachsens kreuzen sich einige der wichtigsten Transitstrecken Deutschlands. Und hier entscheidet der Zoll täglich, was ins Land darf - und was nicht. Oft ist schon die Fahrtrichtung ein Anzeichen dafür, was geladen ist: Aus Osteuropa kommen häufig Tabak, Diesel, verbotene Pyrotechnik oder Waffen. In Gegenrichtung gehen vor allem Betäubungsmittel, E-Zigaretten und Liquids. Genau hier ist die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Braunschweig unterwegs. Ihr Gebiet gehört zu den verkehrsreichsten in Niedersachsen. Entsprechend vielfältig sind die Fälle: überladene Sprinter, falsch deklarierte Ware oder illegale Einfuhren. Verdacht oder nicht, oft entscheidet nur ein kurzer Blick, ob ein Wagen herausgewunken wird. Gerade bei hohem Tempo auf der Autobahn ist das keine einfache Aufgabe. "Es ist immer eine Wundertüte, meistens ist das drin, was man nicht erwartet", sagt Zollamtsinspektor Mario. In den letzten Jahren hat auch der illegale Tierhandel zugenommen. Mario ist außerdem Zollhundeführer. Gemeinsam mit seiner Spürhündin Berta bildet er ein eingespieltes Team. Berta wurde im April 2025 auf die Erschnüffelung von Rauschgift ausgebildet. Nur wenige Einsätze pro Tag sind für sie möglich, die Arbeit fordert volle Konzentration. Bei einer Großkontrolle an einem Rasthof sind rund 120 Einsatzkräfte beteiligt. Neben der Polizei ist auch der Zoll vertreten - mit der Kontrolleinheit Verkehrswege und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Während die einen Fahrzeuge und Ladung prüfen, kontrollieren die anderen Arbeitsverhältnisse und Papiere. Auch Nachwuchskräfte des Zolls sind dabei, wichtiger denn je, denn viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen gehen bald in Rente. "Die Nordreportage" begleitet die Zollmitarbeitenden bei ihren Einsätzen und zeigt sie dort, wo hinter vielen Ladungen mehr steckt als man erwartet.
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