Woran denken wir, wenn wir an Krieg denken? An marschierende Soldatenheere, an hochgereckte Waffen, an Männer in Schützengräben? In den Städten erinnern pompöse Denkmale von triumphierenden Männern auf Pferden an die Kriege. Wir blicken auf zu unzähligen Bismarcks, Wilhelms und Friedrichs. Und die Frauen? Sie tauchen nur am Rande auf. Sie sind die Opfer des Krieges, bestenfalls Beleg für die Grausamkeit des Feindes oder sie sind die Trümmerfrauen, die die Innenstädte nach der Kapitulation wieder aufbauen. Was wäre, wenn nicht HIStory, sondern "HERstory" in den Geschichtsbüchern erzählt würde? Erzählen Frauen anderes über den Krieg? Ja, meint die ehemalige Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navanethem Pillay. Über Jahrtausende waren Frauen nur die Beute, eine Trophäe des Krieges. Bis sie kam. Als einzige Frau auf der Richterbank am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda hörte Pillay den Frauen zu, die vom Krieg erzählten. Zum erstenmal in der Geschichte wurde daraufhin Vergewaltigung als Kriegsverbrechen verurteilt. In den 1990er Jahren. Den Frauen zuhören - revolutionär. Hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen, hätte man Frauen zugehört? Zum Beispiel den über eintausend Teilnehmerinnen des Internationalen Frauenfriedenskongresses 1915 in Den Haag? Sie forderten schon vor über hundert Jahren das Ende des Krieges und setzten auf Diplomatie. Um die Friedensverhandlungs-Tische der Welt scharen sich auch heute noch die Männer - fatal, wie die Schweizer Politikerin Gaby Vermot findet. Denn laut Untersuchungen der Vereinten Nationen hält ein Frieden länger, wenn Frauen an den Friedens-Verhandlungen beteiligt waren. Als Gesandte des Europarates kämpfte Gaby Vermot in den Konfliktregionen der Welt dafür, den Frauen eine Stimme zu geben und sie an den Friedensprozessen zu beteiligen.
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