Iran - Wut aufs Regime
14.01.2026 • 00:03 - 01:40 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Sima Moradbeigi erlitt während der Proteste im Iran 2022 eine Schussverletzung am Arm.
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Mersedeh Shahinkar erlitt während der Proteste im Iran 2022 eine Schussverletzung am Auge.
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Zaniyar Tondro erlitt während der Proteste im Iran 2022 eine Schussverletzung am Auge.
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Originaltitel
Iran - Rage against the System
Produktionsland
GB
Produktionsdatum
2024
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Iran - Wut aufs Regime

Wie lebt es sich in einem Staat, in dem Frauen von der Sittenpolizei verhaftet werden, wenn ihr Hijab nicht richtig sitzt? In dem sie nicht ins Fußballstadion dürfen? Zu Wort kommt unter anderem eine junge Frau, die in Männerverkleidung ins Fußballstadion geht und die Bilder anschließend in den Sozialmedien postet. Die Frauen riskieren Gefängnisstrafen, doch die Iraner sind nicht mehr bereit, sich einschüchtern zu lassen. Um die Motive und Hintergründe der gewaltigen Proteste zu beleuchten, die von September 2022 bis zum Frühjahr 2023 im Iran landesweit um sich griffen, geht der Film zurück ins Jahr 2009. Damals sind die Präsidentschaftswahlen ein Wendepunkt im Verhältnis der Bevölkerung zum islamischen Staat. Viele Iraner glauben, dass die Islamische Republik das Ergebnis manipuliert hat. Die Hoffnungen auf Reformen innerhalb des Systems werden zunichtegemacht. In den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu blutigen Protesten. Wir sehen zum Teil unbekannte Archivaufnahmen und Interviews mit den Menschen, die ihr Leben riskierten. Als im September 2022 die "Frau, Leben, Freiheit"-Proteste beginnen, erreicht die Brutalität des Gegenschlags der Sicherheitskräfte eine neue Dimension. Hunderte Demonstrierende werden getötet, gefoltert, verstümmelt oder geblendet. Nach mehr als einem halben Jahr hat das Regime die Proteste zunächst überdauert. Die im Film porträtierten Menschen geben aber die Hoffnung nicht auf, dass sie eines Tages doch noch einen demokratischen Umbruch in ihrem Land erleben dürfen.

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