Iss besser! Mit dem Ernährungs-Doc
27.10.2026 • 01:30 - 02:00 Uhr
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Originaltitel
Iss besser! - Tariks wilde Küche
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
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Iss besser! Mit dem Ernährungs-Doc

Diabetes-Typ-2 gehört in Deutschland und anderen Industrieländern zu den meistverbreiteten Volkskrankheiten. Allein in Deutschland behandeln Ärztinnen und Ärzte rund acht Millionen sogenannte Zuckerkranke. Neben erblichen Veranlagungen gelten Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung zu den wichtigsten Verursachern für den chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel. Unbehandelt kann Diabetes zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen oder Beeinträchtigung der Sehkraft. Mit einem gesunden Lebensstil lassen sich einerseits das Risiko einer Erkrankung erheblich senken, anderseits Symptome gut in den Griff bekommen. Sogar ein Großteil von Medikamenten kann vermieden werden. Grund genug für Ernährungs-Doc Matthias Riedl und NDR Fernsehkoch Tarik Rose, wieder einmal das Bewusstsein für ausgewogene Ernährung zu schärfen, damit die allgemeine Gesundheit unterstützt wird und der Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Dafür haben sie reichlich Tipps und leckere Rezepte parat. Ratatouille mit Frischkäse-Dip Los geht es in der "Iss besser!"-Küche mit Ratatouille. Der französische Klassiker punktet mit viel mediterranem Gemüse, darunter Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten. Der ballaststoffreiche Gemüseeintopf lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und macht länger satt. Außerdem stecken im würzigen Gemüseeintopf viele Vitamine und Mineralien. Getoppt wird das Ratatouille mit einem Frischkäse-Dip. Hafer-Curry-Puffer mit Krautsalat Danach gibt es knusprige Haferrösti. Dafür werden Haferflocken in einer Gemüsebrühe eingeweicht und mit Curry, Apfelessig, Knoblauch und Kräuter gewürzt. Der Teig wird anschließend in einer Pfanne goldbraun gebraten. Hafer beinhaltet einen besonderen Ballaststoff, der den Blutzuckerspiegel zu regulieren hilft: Beta-Glucan. Auch auf den Fettstoffwechsel wirkt sich der Ballaststoff positiv aus, nachweislich senkt er den Cholesterinspiegel. Das heimische Getreide ist reich an pflanzlichem Eiweiß und eine gute Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. Zu den Haferrösti gibt es einen Joghurt-Dip und Krautsalat aus Spitzkohl. Spitzkohl zählt zu den besonders bekömmlichen und leicht verdaulichen Kohlsorten. Empfindliche Menschen vertragen ihn meist besser als Weißkohl. Da Spitzkohl viele Ballaststoffe enthält, regt er die Verdauung an. Mit nur 20 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er zudem - wie übrigens alle Kohlsorten - sehr kalorienarm. Kürbis-Hummus mit Fjordforelle, Kräutersalat und Dip Ein Klassiker der orientalischen Küche ist Hummus. Die Creme aus Kichererbsen wird von NDR Fernsehkoch Tarik Rose und Dr. Matthias Riedl mit Kürbis und Mandeln zubereitet. Dafür müssen die Hülsenfrüchte zunächst über Nacht eingeweicht werden. Danach werden sie gekocht und mit den anderen Zutaten zu Hummus verarbeitet. Gewürzt wird die Creme mit Kreuzkümmel, Paprika, Knoblauch, Ingwer und Zitrone. Serviert wird der Hummus mit einem gebratenen Fjordforellen-Filet. Der rotfleischige Fisch ist besonders fest im Fleisch und aromatisch. Wie viele andere Meeresbewohner ist er eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Diese gesunden Fette können helfen, Entzündungen zu reduzieren und das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Ein wichtiger Faktor für Menschen mit Diabetes, da sie ein erhöhtes Risiko für Herzprobleme haben. Fisch als Nahrungsmittel hat einen niedrigen glykämischen Index. Das heißt, dass er keinen bedeutenden Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat und dieser nur langsam ansteigt. Das gleiche gilt für den Kräutersalat, der zum Fisch und Hummus gereicht wird. Petersilie, Basilikum, Dill & Co.haben außerdem einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, die zur allgemeinen Gesundheit beitragen können. Vitamin C beispielsweise kann helfen, Entzündungen zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Hülsenfrüchte gehören zu den gesündesten Lebensmitteln und sind deshalb auch wichtiger Bestandteil einer diabetikerfreundlichen Ernährung. Sie helfen dabei, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und liefern wichtige Nährstoffe.

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