Knapp sechs Millionen Menschen sind in Deutschland überschuldet. Vor allem in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen steigen die Zahlen in den letzten Jahren besonders stark. Viele junge Menschen haben vor allem Konsumschulden angehäuft. Über "Kaufe heute, bezahle morgen"-Angebote von Finanzdienstleistern kaufen viele Markenkleidung, Spielekonsolen oder die neuesten Handys. Johann war 17, als er sich Hals über Kopf verschuldete. Innerhalb von nur einer Woche bestellte er online einen Fernseher, einen Laptop, Kleidung und einiges mehr. Plötzlich stand er bei einem Finanzdienstleister mit mehr als 20.000 Euro in der Kreide. Mithilfe seiner Mutter nahm er einen Kredit auf, um umzuschulden. Einige Nebenjobs haben dem heute 19-Jährigen geholfen, die Schulden bis auf etwa 5000 Euro zu reduzieren. Die 23-jährige Jasmin hat lange versucht, ihr Schuldenproblem allein in den Griff zu bekommen. Heute bereut sie, nicht früher zu einem Schuldnerberater gegangen zu sein, sich beraten zu lassen und den Weg in die Privatinsolvenz zu gehen. Etwa 16.000 Euro Schulden hat sie gemacht und sich selbst etwas "verbaut", wie sie erklärt. Trotzdem schöpft sie auch Hoffnung, dass sie nach der Insolvenz wieder neu anfangen kann. Kelly aus Hannover hat etwa 4000 bis 5000 Euro Schulden angehäuft. Genau weiß sie es gar nicht. Wegen der zusätzlich angefallenen Inkassogebühren hat sie den Überblick verloren. Die Auszubildende ist jeden Monat knapp dran. Die Angebote der sogenannten Pay-Later-Anbieter im Internet waren so verlockend, dass sie in die Schuldenfalle geriet. Schuldnerberater Matthias Klusmann sagt, die Privatinsolvenzen seien im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 20 Prozent angestiegen. Was er jedoch vor allem bemerkt, ist die Zunahme von Verschuldung bei Menschen jungen Alters: "Das liegt an den Verlockungen des Internets, dass ich per Mausklick kaufen kann, dass ich Dinge kaufe, die ich gar nicht wirklich brauche. Aber wenn der Schuh nicht eine gewisse Anzahl an Streifen hat, dann bin ich da mit dem Freundeskreis durch". Viele seiner Mandanten begleitet Klusmann in die Privatinsolvenz. Eine "ZDF.reportage" über junge Menschen, die sich früh verschuldet haben.
Schlafwandeln ist bei Kindern keine Seltenheit. Zwischen 15 und 30 Prozent der Kinder schlafwandeln mindestens einmal. Ein sicherer Schlafplatz und ein fester Schlafrhythmus können helfen, das Risiko zu reduzieren.
Die HPV-Impfung wird für Kinder ab neun Jahren empfohlen, um sie frühzeitig gegen Humane Papillomviren und deren Folgen zu schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät zu einer Impfung zwischen neun und 14 Jahren, um das Risiko von Krebs und Warzen zu minimieren.
Wirbelgleiten - wenn der Rücken nicht mehr mitmacht
Die Geschichte einer 56-jährigen Frau, die trotz der Diagnose Wirbelgleiten ihren Alltag meistert. Mit Schmerztherapie, Bewegung und Willenskraft kämpft sie gegen die Einschränkungen an.
Natalia Wörner: "Die Welt braucht Frauen in Führungspositionen"
Die neueste Folge von "Die Diplomatin" mit Natalia Wörner als Karla Lorenz in Rom behandelt den mysteriösen Tod einer Nonne und die Aufdeckung eines Missbrauchsskandals.
Gebärmutterhalskrebs wird oft spät erkannt, ist aber durch Früherkennung und Impfung leicht vermeidbar. HPV ist der Hauptauslöser. Frauen und Männer sollten die Empfehlungen der STIKO beachten.