KLAR - Zielscheibe Polizei: Pöbeln, Hass und Gewalt
"Scheiß Bulle", "Ich schlag Dich tot", "Du gehörst verbrannt": Sätze, die sich Polizisten anhören mussten. Beschimpfungen gehören für einige Polizeikräfte zum Berufsalltag. Ob auf Streifenfahrt, im Einsatz bei Demonstrationen oder bei Fußballspielen: Diejenigen, die die Bevölkerung schützen soll, werden oft selbst zur Zielscheibe von Aggressionen, längst nicht nur mit Worten. Für den Cuxhavener Polizeikommissar Jan Abbes endete die Verkehrskontrolle eines Rasers in Morddrohungen: "Ich weiß, wo du wohnst, ich mache dich kalt, ich mache dich fertig!" Der Polizist Tobias Braatz musste nach einem Einsatz sogar in die Notaufnahme. Er war unterwegs auf Nachstreife in Lübeck, als er per Funk gerufen wurde. Ein alkoholisierter Mann kugelte ihm die Schulter aus. Eine Verletzung, so schwer, dass Braatz mehrere Monate lang dienstunfähig war. Die Diagnose traf ihn hart, auch psychisch: "Von meinem inneren Auge war ich kurz davor zu sagen, ich bleibe für mein Leben lang irgendwie einarmig." Heute bildet Braatz junge Polizisten aus. Sein Ziel: Sie besser auf Gewalt im Einsatz vorbereiten. Das Bundeskriminalamt registrierte 2024 über 106.000 Polizisten als Opfer von gegen sie gerichteten Gewalttaten, wobei über 87 Prozent der Taten "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" sowie "tätlicher Angriff" waren. " In der ersten "KLAR"-Ausgabe 2026 sprechen Tanit Koch und das NDR Reporterteam mit Polizeikräften über diese Seite ihres Alltags, von Respektlosigkeiten bis zu körperlichen Attacken. Die Folgen sind nicht immer sichtbar. Experten warnen vor den Langzeitschäden der permanenten Belastung - auch durch vermeintlich harmlose Sprüche: "Das Gehirn kann gar nicht anders, als mit Alarm darauf zu reagieren", sagt der Psychotherapeut Sven Steffes-Holländer, der seit 20 Jahren Polizeibeamte behandelt. Für viele von ihnen führe der dauerhafte Stresszustand langfristig zu Depressionen, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen. "KLAR" über die Polizei als Zielscheibe in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft.
Mathias Liebing: „Der Fußball gehört im Osten wieder zur regionalen Kultur“
Mathias Liebing hat nach seiner Biografie über Norbert Nachtweih nun das Buch „Plattgemacht“ über die Entwicklung des Fußballs in Ost-Deutschland nach der Wende geschrieben. Im Gespräch mit prisma gibt er interessante Einblicke in die ostdeutsche Fußballseele.
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Bluthochdruck: Was hilft, wenn Tabletten nicht mehr reichen?
Bluthochdruck bleibt oft trotz Medikamenten ein Problem. Die Nierennervenablation kann neuen Halt bieten, indem sie gezielt Nervenfasern in der Nierenarterie verödet.
Alexander Scheer: "Bowie hatte 35 verschiedene Leben"
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