Killerroboter - Wie Maschinen töten lernen
25.11.2026 • 07:00 - 07:45 Uhr
Info, Recht + Kriminalität
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Originaltitel
Killerroboter - Wie Maschinen töten lernen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
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Killerroboter - Wie Maschinen töten lernen

Drohnen jagen ihre Ziele selbstständig, Algorithmen analysieren das Schlachtfeld in Sekunden - und immer häufiger entscheiden Maschinen über Leben und Tod. Was wie Science-Fiction klingt, ist längst Realität. Der Krieg wird digital, automatisiert und unberechenbar. Neue Technologien verschieben das Kräfteverhältnis - und treiben ein globales Wettrüsten um militärische KI voran. An der Front in der Ukraine zeigt sich, wie radikal sich Kriege verändern: Drohnen orten Ziele in Echtzeit, greifen autonom an und zerstören selbst schwer gepanzerte Fahrzeuge. Oft genügen wenige, günstige Systeme, um millionenteure Waffen außer Gefecht zu setzen. Gleichzeitig tobt ein unsichtbarer Kampf im elektromagnetischen Spektrum. Spezialisierte Einheiten orten feindliche Signale, stören Verbindungen und reißen Drohnen aus der Kontrolle ihrer Piloten. Wer die Frequenzen beherrscht, gewinnt entscheidende Vorteile - oft innerhalb von Sekunden. Improvisation wird zur Strategie: In Werkstätten und Garagen werden Waffen umgebaut, Munition angepasst und neue Einsatzmöglichkeiten entwickelt. Die Innovationszyklen sind extrem kurz, technologische Überlegenheit ist oft nur von kurzer Dauer. Während an der Front mit einfachen Mitteln experimentiert wird, investieren Staaten und Rüstungsunternehmen Milliarden in KI-gestützte, vernetzte Waffensysteme - zu Land, zu Wasser, in der Luft und im All. Der Krieg in der Ukraine wird so zur Blaupause für eine neue Art der Kriegsführung: datengetrieben, automatisiert und zunehmend autonom. Was kommt als Nächstes? Noch intelligentere Systeme, größere Drohnenschwärme, Entscheidungen in Echtzeit, ohne menschliches Eingreifen? Und wer übernimmt die Verantwortung, wenn Maschinen über Leben und Tod entscheiden?

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