Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie
26.09.2025 • 07:00 - 07:45 Uhr
Info, Zeitgeschichte
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Die Bunkeranlagen der Maginot-Linie: hochmoderne, technisch komplexe Verteidigungseinheiten. Revolutionär sind die drehbaren, hydraulisch betriebenen Türme. Ihr Antrieb war elektromechanisch, unterstützt durch ein Gegengewicht.
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Ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg: die "Drachenzähne", Panzersperren, wie sie am Westwall verwendet wurden. Sie sollten Panzerangriffe auf Bunkeranlagen erschweren.
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Typisch für die Maginot-Linie: die kleinen hydraulischen Türme. 150 Stück gab es von ihnen, sie konnten sich um 360 Grad drehen.
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Gut getarnt im Wald: der Eingang für die Besatzung des Forts Schoenenbourg. Bei Betrieb der Verteidigungsanlage sind dort 800 bis 1000 Soldaten im Einsatz.
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Originaltitel
Maginot vs. Siegfried - The Battle of the Lines
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2018
Info, Zeitgeschichte

Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie

Die Maginot-Linie und der Westwall - beide Verteidigungslinien werden zwischen den Weltkriegen errichtet. Sie weisen große Unterschiede auf. In Bauweise und Funktionalität, vor allem aber in der Kriegsphilosophie, die dahintersteckt. Die Franzosen wollen mit der "Ligne Maginot" bereit sein für den Verteidigungsfall, die Anlage entlang der Ostgrenze des Landes ist modern und technisch auf höchstem Niveau. Hitlers Wall, 630 Kilometer entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, hat neben dem militärischen vor allem auch propagandistischen Wert. Warum setzen Frankreich und Deutschland auf solche Anlagen in einer Zeit, in der Kriege doch in der Luft und mit Panzeroffensiven entschieden werden? Wie unterscheiden sich die beiden Verteidigungslinien? Welchen Nutzen haben sie? Und halten sie, was man sich von ihnen erhofft? Nach Kriegsende weiß man: Beide Befestigungswälle, die Maginot-Linie und der Westwall, waren im Grunde schon im Moment ihrer Planung überholt.

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