Lachen mit dem Bestatter
22.03.2026 • 02:15 - 02:45 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Das Team des „Kleinen Lachtheaters“ vor ihrer traditionellen Gast-Spielstätte, dem Theater Anklam.
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Dirk Zotner verwandelt sich vom Bestatter in den Komödianten.
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Dirk Zotner im „Heiligtum“, seinem sensibelsten Arbeitsraum.
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Dirk Zotner auf der Suche nach einen neuen Sarg.
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Originaltitel
Lachen mit dem Bestatter
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
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Lachen mit dem Bestatter

Sie sind Bestatter und Schauspieler: Das Ehepaar Uta und Dirk Zotner betreibt in Anklam ein Beerdigungsinstitut und Unser kleines Lachtheater, eine zweifelsohne ungewöhnliche Kombination! Der Film begleitet die besonderen Theatermacher bei der Vorbereitung zur Premiere 2015 im Juni von ihrem neuen Stück "Na so was!", aber auch bei der routinierten Arbeit mit den Verstorbenen, bei der Planung der letzten Abschiednahme und der Trauerfeier. Wie vereinbaren sie ihren Job der Trauerbegleitung mit der Freizeit als Spaßmacher? Zotners meinen, das sei gar nicht so ungewöhnlich. Bestatter sei ein Beruf, eine Dienstleistung wie jede andere auch. Wenn dann in der Zeit der Proben ein Trauerfall eintritt, dann müssen sie schnell und einfühlsam reagieren, den Hebel im Kopf umlegen. Die Zotners suchten einen Ausgleich zu ihrem Beruf und hatten schon immer ein Faible für Kunst, daher gründeten sie Unser kleines Lachtheater. Und der Name ist Programm, in diesem Theater wird viel gelacht bei den Schwänken, Volksstücken und Komödien. Das kommt gut an. Das Ensemble ist eine eingeschworene Truppe aus Amateurschauspielern, die tagsüber als Kindergärtner, Busfahrer, Sekretärin, Verkäuferin oder eben als Bestatter wie der Chef tätig sind. Zu ihrem Publikum gehören übrigens viele Kunden der Zotners, die am Anfang schon ein Problem mit der ungewöhnlichen Kombination von Freizeit und Beruf hatten. Aber das scheint verflogen: Bereits im Dezember waren binnen weniger Stunden alle 17 Vorstellungen ausverkauft. Da kann das angestammte Stadttheater nur staunen.

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