Land der Einzelkinder - One Child Nation
08.04.2020 • 23:30 - 01:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Nanfu Wang (hi.) und ihr kleiner Bruder (vo.) als Kinder. Trotz der Ein-Kind-Politik wuchs Nanfu nicht als Einzelkind auf.
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Die Regisseurin Nanfu Wang wurde wie unzählige Chinesen von der Ein-Kind-Politik ihres Landes geprägt und traumatisiert. Wang (hier mit ihrem Sohn) kehrt nach China zurück, um die nachhaltigen und verheerenden Folgen der Ein-Kind-Politik aufzuarbeiten.
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Nanfu Wang (Mi.), hier als Kind mit ihren Eltern, ist seit zwei Jahren selbst Mutter und entdeckt in ihrer Familie, welche ungeheuren Entscheidungen getroffen werden mussten, um die harten Strafen des Staates während der Ein-Kind-Politik zu umgehen.
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Staatlich geförderte Entführungen, Zwangadoptionen und der Handel mit Babys waren keine Seltenheit während der Ein-Kind-Politik. Die Organisation Research-China versucht, adoptierte Kinder mit ihren leiblichen Eltern in China in Kontakt zu bringen.
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Originaltitel
Born in China
Produktionsland
F, USA
Produktionsdatum
2019
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Land der Einzelkinder - One Child Nation

Die Ein-Kind-Politik wurde in China von 1979 bis 2015 mit unerbittlicher Härte durchgesetzt. Massive Staatspropaganda und die Androhung harter Sanktionen und Strafen haben das chinesische Volk 35 Jahre lang in Angst und Schrecken leben lassen. Die beiden heute in den USA lebenden Regisseurinnen Nanfu Wang und Jialing Zhang kehrten für ihren Film nach China zurück, um die nachhaltigen und verheerenden Folgen aufzuarbeiten.

Mit neuen Informationen über Zehntausende von verlassenen und entführten Kindern (fast alle von ihnen sind Mädchen) bricht der Film das jahrzehntelange Schweigen über die kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen - eine nationale Tragödie und ein Trauma, das unzählige Leben geprägt und zerstört hat. Der Film ist eine WDR/ARTE-Koproduktion von Pumpernickel Films, Motto Pictures, PBS "Independent Lens", in Zusammenarbeit mit BBC Storyville, SVT, DR, VG-TV und EO.

Diese Sendung ist online first ab 6. April, 23:30 Uhr, und nach der Ausstrahlung sieben Tage lang in der ARD Mediathek verfügbar.

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