In der neunten Staffel der beliebten WDR-Sommerreihe "Lecker an Bord" setzen die Spitzenköche Björn Freitag und Frank Buchholz erneut Kurs auf die niederländische Provinz Friesland. Ihre kulinarische Entdeckungstour führt sie diesmal noch weiter in den Norden - bis ans Wattenmeer. Entlang der Nordseeküste treffen sie auf salzige Böden, frische Meeresluft und viele kulinarische Überraschungen. Auch in dieser Staffel wieder mit an Bord: Skipper und "Wahlfriese" Kai Linnenbrügger. Er steuert das Hausboot von der Stadt Dokkum mit ihrem charmant-historischen Flair über Leeuwarden, die quirlige Hauptstadt Frieslands, bis nach Harlingen - dem Fischerort an der Nordsee. Die Köche erreichen ihren dritten und letzten Liegeplatz: den Zuiderhaven in Harlingen. Als erstes besucht Björn den Biobauern Jochum de Boer in Kimswerd, der in seinem Gewächshaus ein vielfältiges Gemüsesortiment anbaut. Björn hilft beim Bestäuben der Zucchiniblüten und erfährt, wie wichtig Jochum ein gesunder Boden ist. Auf dem Milchviehbetrieb seines Vaters in Wons hat der "Urbauer" Dietmer Yntema eine Käsemanufaktur aufgebaut. Getreu dem Motto "Zurück zur Natur" stellt er seinen Käse traditionell in Handarbeit her. Frank packt beim Frischkäse-Machen mit an und kostet sich durch die vielfältige Käseauswahl. Die letzte Station für Björn ist Sexbierum, ein kleines Dorf unweit des Wattenmeers. Dort leben Jurjen und Annechien Bruinsma mit ihrer Familie. Die Landwirte setzen auf einen naturnahen Anbau von Brokkoli, Kartoffeln und Schalotten. Björn hilft bei der Ernte und erfährt, warum das raue Nordseeklima dem Gemüse guttut. Zurück an Bord verwandeln die Köche ihre Entdeckungen in ein raffiniertes Sommermenü: Zum Auftakt gibt es Rote Ziegenkäseravioli mit geschmolzenen Ananastomaten und Nussbutter. Als Hauptspeise servieren Frank und Björn ein Grünes Kokoscurry mit gegrilltem Hühnchen und Gurkensalat, zum Abschluss eine Ziegenkäseauswahl mit Pflaumen-Chutney. Zum Dinner an Bord sind die Menschen eingeladen, die die Köche auf ihren Streifzügen besucht haben.
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