Knapp ein Jahr ist Leo XIV. Papst. Anders als sein Vorgänger Franziskus geht er sein Amt ruhig an. Wohin will Leo XIV. die katholische Kirche führen? Gibt es Reformen oder Stillstand? Die Kardinäle suchten im Konklave einen Brückenbauer, um der Polarisierung innerhalb der katholischen Kirche entgegenzuwirken. Doch Brückenbauen braucht Zeit, erfordert viele Gespräche. Schon wird Kritik laut, Leo XIV. handle zu zögerlich, setze keine klaren Akzente. Papst im vierten Wahlgang. Obwohl viele Beobachter angesichts der Polarisierung in der katholischen Kirche ein langes Konklave vorhergesagt hatten, fanden die Kardinäle schnell einen neuen Pontifex. Mit Kardinal Robert Francis Prevost wird am 8. Mai 2025 erstmals ein US-Amerikaner zum Papst gewählt. An vielen Stellen führt Leo XIV. das fort, was sein Vorgänger Franziskus begonnen hat. So äußert er sich immer wieder zu sozialen Fragen, möchte eine Kirche der Transparenz und die Beteiligung der Gläubigen auf dem Weg zu Entscheidungen. Doch er setzt auch eigene Akzente, will etwa zurückkehren in den Apostolischen Palast als Wohnort, lässt Anhängern traditionalistischer Frömmigkeit mehr Spielraum als sein Vorgänger. Das führt dazu, dass knapp ein Jahr nach dem Konklave viele noch immer rätseln, wohin Leo XIV. die 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken weltweit führen wird. Noch ist unklar, ob er die Reformen angehen wird, die sich die Mehrzahl der Katholikinnen und Katholiken in Deutschland wünscht. Der Film wirft einen Blick auf die zentralen Veranstaltungen des ersten Jahres, darunter die Reisen, das Wirken Leos im Vatikan bei großen Veranstaltungen, aber auch bei kleinen Begegnungen. Weggefährten und Menschen, die Kardinal Prevost aus nächster Nähe erlebt haben, helfen bei der Analyse und Einordnung, darunter Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Teilnehmer des Konklaves 2025, sowie Helena Jeppesen-Spuhler, die Kardinal Prevost 2023 und 2024 beim weltweiten synodalen Prozess erlebt hat und weltweit mit Frauen in der katholischen Kirche vernetzt ist, die sich Reformen wünschen. Der Augustinerpater Franz Klein zeigt auf, wie stark der Papst durch seinen Orden geprägt ist.
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