Leschs Kosmos
21.06.2022 • 22:45 - 23:15 Uhr
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Originaltitel
Leschs Kosmos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
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Wie die Pandemie für Fortschritt sorgte

Von Franziska Wenzlick

Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit Corona die Welt veränderte. Doch nicht alle Auswirkungen der Pandemie sind negativ: Harald Lesch zeigt, wie das Virus in zahlreichen Bereichen zu wichtigen Erkenntnissen führte.

Für weite Teile der Bevölkerung kam der mRNA-Impfstoff wie ein Segen im Kampf gegen Corona. Doch auch in anderen Gebieten der Medizin gilt die Technologie als Hoffnungsträger, der zukünftigen Pandemien schnell Einhalt gebieten soll – denn die Gefahr von Viren, deren mögliche schmerzliche Auswirkungen die Welt in den vergangenen zwei Jahren vor Augen geführt bekam, wird unter anderem durch den Klimawandel und die Globalisierung angeheizt.

Wie die Corona-Pandemie als "regelrechter Booster für die Forschung" gewirkt haben soll, will nun Harald Lesch zeigen. In einer neuen Ausgabe seines Wissenschaftsmagazins "Leschs Kosmos" nimmt der Astrophysiker und Naturphilosoph unter dem Titel "Der Corona-Effekt: Freiheit dank Wissenschaft" nicht nur den aktuellen Forschungsstand zum Coronavirus unter die Lupe, sondern gibt auch einen Ausblick auf zukünftige Verbesserungen. COVID-19, so Lesch, sei in vielerlei Hinsicht ein "Gamechanger" gewesen: Anti-Corona-Strategien helfen uns, uns in Zukunft besser zu schützen, sei es in der Wissenschaft oder in der Pflege.

Denn auch in letztgenanntem Bereich hat die Pandemie gezeigt, wo Aufholbedarf besteht: Eine mögliche Lösung für Personalmangel soll sein, zukünftig auch Roboter einzusetzen. So reist Lesch ans Fraunhofer-Institut in Stuttgart, wo derzeit Hilfsroboter darauf geschult werden, Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeitern unter die Arme zu greifen. Eine von vielen Innovationen, die ohne das Coronavirus wohl deutlich weniger Beachtung gefunden – und somit auch kaum Fördergeld erhalten hätten.

"Leschs Kosmos – Der Corona-Effekt: Freiheit dank Wissenschaft" – Di. 21.06. – ZDF: 22.45 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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