Meine Eltern, die Verkehrswende und ich
04.06.2026 • 16:30 - 17:15 Uhr
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Originaltitel
Meine Eltern, die Verkehrswende und ich
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
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Meine Eltern, die Verkehrswende und ich

Weniger Autos, mehr Platz fürs Rad auf Straßen, mehr Bus und Bahn: Ideen für die Verkehrswende gibt es viele, zumindest in den Städten. Aber wie ist das auf dem Land, wo Wege weit und Dörfer klein sind? Helfen die Ideen für Städte dort überhaupt weiter? Schließlich haben die Haushalte auf dem Land mehr Autos als in den Metropolen und nutzen sie auch öfter. Und viele Menschen pendeln täglich vom Dorf in die Stadt. Ohne sie mitzunehmen, wird die Verkehrswende also auch in der Stadt nicht gelingen. NDR Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg kommt aus Frätow, einem kleinen Dorf in der Nähe von Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Dort fuhr schon vor 20 Jahren kaum ein Bus. Und bis heute ist es nicht besser geworden. "Ohne Auto geht nichts hier", sagt sein Vater. Und seine Mutter ärgert sich darüber, dass das 49-Euro-Ticket für sie nichts bringe: "Da hat die Politik wieder nur was für Großstädter gemacht!" Mittlerweile lebt Reporter Brandenburg in Berlin-Neukölln. Da gibt es so ziemlich alles an ÖPNV, was man sich wünschen kann. Und trotzdem ist die viel versprochene Verkehrswende bisher eine Enttäuschung: S-Bahnen, die ausfallen. Kreuzungen, an denen die Luft vor Abgasen steht. Fahrradwege, die lebensgefährlich sein können, wenn es überhaupt welche gibt. Dabei ist die Verkehrswende nötiger denn je: In den letzten 30 Jahren ist der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß in Deutschland von 13 auf fast 20 Prozent gestiegen. Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es doppelt so viel ÖPNV wie heute. Aber seit Jahren steigen die Zahlen neu zugelassener Pkw in Berlin wie in ganz Deutschland. Die "NDR Story" zeigt, wo es bei der Verkehrswende in Deutschland noch hakt, welche Lösungen es jetzt schon gibt und was sich ändern muss.

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