Mireille Mathieu - Singen, nur singen!
03.12.2021 • 22:15 - 23:15 Uhr
Kultur, Künstlerinnenporträt
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Mireille Mathieu - Chanter… et rien d'autre
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Kultur, Künstlerinnenporträt

Bewundert und kritisiert: Der ambivalente Ruf von Mireille Mathieu

Von Elisa Eberle

Sie gilt als die Botschafterin Frankreichs, gleichzeitig wurde Mireille Mathieu in ihrer Heimat immer wieder verspottet: Wie passen diese konträren Ansichten zusammen? Dieser Frage geht eine ARTE-Dokumentation auf den Grund.

Sie sang mit internationalen Künstlern wie Plácido Domingo oder Peter Alexander. Sie verkaufte mehr als 185 Millionen Schallplatten und nahm rund 1.200 Titel in elf Sprachen auf: Mireille Mathieu gilt als eine Ikone der französischen Kultur. Doch wie wurde aus dem schüchternen Mädchen aus Avignon die Grande Dame des französischen Chansons? "Mireille Mathieu – Singen, nur singen!" möchte dieser Frage nachgehen. ARTE zeigt den vom MDR produzierten Film nun erstmals im deutschen Fernsehen.

Es ist ein ambivalentes Bild, das die Filmemacherin Jana von Rautenberg von der Französin mit der ikonischen Bobfrisur zeichnet: Auf der einen Seite steht die Ausnahmekünstlerin, die als Botschafterin Frankreichs international, von Deutschland über Russland bis nach China, gefeiert wird. Auf der anderen Seite aber steht die in Ungnade gefallene Sängerin, die nur noch selten in ihrem Heimatland auftritt, weil sie dort Häme und Spott ertragen musste. Wie passen diese beiden Welten zusammen? Warum polarisiert Mireille Mathieu in der französischen Presse derart?

Diese Fragen gilt es in dem rund 50-minütigen Film zu klären. Dabei kommen zahlreiche Wegbegleiter der heute 75-Jährigen zu Wort: Unter anderem der französische Moderator Stéphane Bern, die Texter und Komponisten Christian Bruhn sowie Ralph Siegel, der gleich zu Beginn ganz treffend erklärt: "Wenn Mireille Mathieu das Wort Sch... in den Mund nehmen würde, würde es immer noch wie Liebe klingen."

Mireille Mathieu – Singen, nur singen! – Fr. 03.12. – ARTE: 22.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Professor Dr. Sven Ostermeier
ist Facharzt für Orthopädie und 
Unfallchirurgie, Sportmedizin, 
Chirotherapie und spezielle 
orthopädische Chirurgie. Der 
Schulter- und Knie-Experte arbeitet als leitender Orthopäde 
der Gelenk-Klinik Gundelfingen. 
Außerdem ist er Instruktor der  Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).
Gesundheit

E-Bike oder klassisches Fahrrad - was ist gesünder für die Knochen?

E-Bikes ermöglichen gelenkschonende Bewegung, besonders für Menschen mit Knie-Arthrose. Richtige Nutzung kann Unfallgefahr mindern. Tipps für sicheres Fahren.
buch-guf
Gesundheit

Für Sie gelesen: "Herzensangelegenheit"

Jährlich werden in Deutschland 6000 Kinder mit Herzfehlern geboren. Der renommierte Kinderherzchirurg Prof. Martin Kostelka teilt in seinem Buch "Herzensangelegenheit" Einblicke in seine Arbeit und die Herausforderungen der modernen Medizin.
Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald (l.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (r.)
HALLO!

Rhea Harder-Vennewald über ihre Rolle in "Notruf Hafenkante": "Ich war schwanger"

Rhea Harder-Vennewald spricht über ihre langjährige Rolle als Franzi Jung in "Notruf Hafenkante", die Herausforderungen als arbeitende Mutter und ihre liebsten Serien wie "The Crown" und "Bridgerton".
Der Kalendermonat Mai.
Gesundheit

Aktionstage für die Gesundheit

Der Mai ist reich an Gesundheitstagen: Von Rauchfrei-Aktionen über den Welt-Hebammentag bis hin zum Asthma-Tag wird auf wichtige Gesundheitsthemen aufmerksam gemacht.
Ronald Reng
HALLO!

Ronald Reng: "Die Nation hat sich entkrampft"

Ronald Reng („Robert Enke“, „Miro“, „Spieltage“) blickt in seinem neuen Buch „Der deutsche Sommer“ (Piper Verlag) auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zurück. Im Interview erklärt er, warum dieses Turnier auch 20 Jahre danach immer noch als „Sommermärchen“ gilt.
Olivia Jones (l.) und Johannes Hegemann 
HALLO!

Olivia Jones über den Film "Olivia": "Das ist wie ein Ritterschlag"

Oliver ist seit vielen Jahren unter dem Namen Olivia Jones als Travestie-Künstler erfolgreich. Besonders die Teilnahme an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” 2013 machte Olivia einem großen Publikum bekannt. Der Film „Olivia“ (ab 5. Mai in der ZDFmediathek und am 13. Mai um 20.15 Uhr im ZDF) erzählt eindrucksvoll die Lebensgeschichte des Künstlers.