Miteinander grenzenlos in Thüringen und Franken
27.09.2025 • 12:30 - 13:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Auf dem ehemaligen Todesstreifen, heute nur noch Grenze zwischen Thüringen und Bayern, treffen sich Grabfeldbotschafter, die ehrenamtliche „PR-Mannschaft“ der Region zwischen Thüringer Wald, Rhön, Haßbergen und Heldburger Unterland.
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Sie stehen plötzlich in der Landschaft. Mitten im Grabfeld. Zwischen Thüringen und fränkischem Bayern. Zeugnisse der deutschen Teilung, des kalten Krieges.
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Genauso wie die Brauchtums- und Mundartpflege. Die Trachtentanzgruppe Behrungen bei der Probe vor einem Auftritt. 40 Jahre Trennung hatten der gemeinsamen Mundart, den Traditionen im thüringischen und fränkischen Grabfeld nichts anhaben können.
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Kühe kurz vor „Dienstbeginn“. Neben Schafen und Ziegen werden im Grabfeld auch Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Einstige Kolonnenwege werden so zu Wanderwegen und begehbaren Mahnmalen der Deutschen Teilung.
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Originaltitel
Miteinander grenzenlos in Thüringen und Franken
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Info, Gesellschaft + Soziales

Miteinander grenzenlos in Thüringen und Franken

Da blühen Orchideen auf dem ehemaligen Todesstreifen der innerdeutschen Grenze, da wird der Eiserne Vorhang zum Rankegitter für Wildrosen und rostet dahin, da ignorieren Steinkäuzchen die alte Grenze und ziehen weiter nach Thüringen. Das ändert die Natur und was ist mit den Menschen? Wir fragen nach im Grabfeld in Thüringen und Franken. 40 Jahre Teilung hatten das Selbstverständnis einer gemeinsamen Region, einer Identität, deren Wirtschaftsbeziehungen und Verkehrsverbindungen zerstört oder in Vergessenheit geraten lassen. Die länderübergreifende Initiative "Grabfeld grenzenlos" fördert das regionale Zusammenwachsen. Da gibt es die Grabfeldbotschafter, die für die Region werben. Das sind zum Beispiel die "GrabfeldBieraten", fünf Musiker, Grabfelder aus Thüringen und Franken, die hüben und drüben aufspielen. Sie sagen, es gibt so viel Gemeinsames, was gesehen werden will: Traditionen, Feste, Bräuche und die gewaltigen Gleichberge. Wir erzählen, wie 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Nachbarn in Thüringen und Franken grenzenlos miteinander leben.

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