Wurde mit "Miami Vice" bekannt: Don Johnson.
Fotoquelle: Helga Esteb/shutterstock.com

Don Johnson

Lesermeinung
Geboren
15.12.1950 in Flatt Creek, Montana, USA
Alter
70 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Ein Fluch oder ein Segen? - Wer an Don Johnson denkt, sieht "Miami Vice"-Fahnder Sonny Crocket in einem Ferrari Testa Rossa Platz nehmen. Keiner macht das so schön cool. Keiner trägt den feinen Zwirn von Armani und Versace zum Tagesbart so lässig über T-Shirt und Pistolen-Halfter. So hat sich der gutaussehende Detective seit den Produktionsjahren der Serie (1984 bis 1989) ins Gedächtnis der Fernsehzuschauer eingeschliffen.

Seinen Auftritt in dem "Miami Vice"-Abklatsch "Nash Bridges" (1998-2001) begrüßen viele als Heimkehr eines verlorenen Sohnes. Damit ist bereits angeschnitten, dass Johnson seine TV-Erfolge auf der Leinwand nicht annähernd wiederholen konnte. Johnson kam vom American Conservatory Theatre in San Francisco und nach einigen Bühnenrollen zum Film. 1967 feierte er sein Debüt in dem Russ Meyer-Film "Guten Morgen... und auf Wiedersehen". Doch bis auf wenige Ausnahmen wie der Kultfilm "Der Junge und sein Hund" (1975) - TV-Titel: "In der Gewalt der Unterirdischen" - oder "The Harrad Experiment" (1973) findet Johnson nur in zweit- und drittklassigen Filmen Rollen.

So landet der Schauspieler fast zwangsläufig beim Fernsehen. Erst Mitte der Achtzigerjahre - dann allerdings als Shooting-Star - startet Johnson mit "Miami Vice" eine unerwartete Karriere. Plötzlich scharte sich viel Prominenz um den Trendsetter Johnson, der sich schließlich auch als Sänger versucht und 1986 und 1988 zwei Alben auf den Markt bringt. Wenig später singt Johnson sogar mit Barbra Streisand im Duett. Eine Karriere als Sänger wurde nicht daraus.

Johnson nutzte seinen Starruhm nach "Miami Vice" und den Einfluss seiner zweimaligen (!) Ehefrau Melanie Griffith für einige Filmrollen, darunter: "Dead Bang - Kurzer Prozess", "Sweethearts Dance - Liebe ist mehr als ein Wort" (beide 1988), "Harley Davidson und der Marlboro-Mann" (1990), "The Hot Spot - Spiel mit dem Feuer" (1990), "Sommerparadies" (1991), "Jenseits der Unschuld" (1993), "Blutiger Befehl" (1995). 1996 war er an der Seite von Kevin Costner in dem gefloppten Golfer-Film "Tin Cup" (1996) und zwei Jahre später mit Patricia Arquette in "Goodbye, Lover" (1998) zu sehen.

Weitere Filme mit Don Johnson: "Wild Drivers" (1974),"Playmate des Monats" (1978), "Soggy Bottom, USA" (1982), "Blondinen küsst man nicht" (1993), "Word of Honor" (2003), "Just Legal" (2005/2006), "Moondance Alexander" (2007), "Bastardi", "Lange flate ballær II", "Torno a vivere da solo" (alle 2008), "Machete" (2010), "Django Unchained" (2012), "Die Schadenfreundinnen" (2014).

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