Jane Fonda

Lesermeinung
Geboren
21.12.1937 in New York City, USA
Alter
84 Jahre
Sternzeichen
Biografie
"Ich bin hier nicht als Filmstar, sondern als Kämpferin, als Vertreterin der amerikanischen Antikriegsbewegung", sagt Jane Fonda am 28. November 1974 bei den Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwochen, die unter dem Signum "Filme der Welt für den Frieden der Welt" stehen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Tochter von Henry Fonda und Schwester von Peter Fonda von ihrem "ersten Leben" getrennt. Das begann Mitte der 60er Jahre als sie als Ehefrau von Roger Vadim nach Paris zog und in Filmen wie "Der Reigen" (1964) und "Barbarella" (1967) zu europäischem Starruhm kam.

Die Rückkehr nach Hollywood wird zum Riesenerfolg: für die Rolle der Marathontänzerin Gloria in Sydney Pollacks "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss" wird sie zum Oscar nominiert, für das Callgirl Bree in Alan J. Pakulas "Klute" erhält sie den begehrten Preis. Doch Jane macht es sich nicht einfach, sie bleibt nicht der brave Hollywoodstar: Gemeinsam mit Donald Sutherland unternimmt sie eine Tournee durch amerikanische Militärlager und engagiert sich für die Bürgerrechtsbewegung gegen den Vietnamkrieg.

In Frankreich spielt sie in Jean-Luc Godards medienkritischem Film "Alles in Butter" neben Yves Montand, dann dreht sie mit ihrem zweiten Mann, dem Politiker Tom Hayden und dem Kameramann Haskell Wexler den Dokumentarfilm "Introduction to the Enemy". Doch dann kommt wieder Hollywood: bei Fred Zinnemann spielt sie die Lillian Hellman in "Julia" und wird für den Oscar nominiert, den sie dann ein Jahr später, 1978 für die Offiziersfrau in Hal Ashbys "Coming Home - Sie kehren heim" erhält. Ein großer Erfolg wird die ehrgeizige TV-Reporterin in James Bridges' "Das China-Syndrom" an der Seite von Michael Douglas und Jack Lemmon. In dem Film "Am goldenen See" steht sie zum einzigen Mal mit ihrem Vater Henry Fonda vor der Kamera.

Jane Fonda besucht die Greenwich Academy in Connecticut, die Emma Willard School in Troy und dann das berüchtigte Höhere-Töchter-Institut Vassar. Als sie mit der Ausbildung fertig ist, hat sich die Mutter das Leben genommen, der Vater wieder geheiratet und sie weiß, sie geht nach Europa. Nach turbulenter Zeit in Paris, kehrt sie nach New York zurück, arbeitet als Journalistin, studiert Malerei und Klavier. Dann kommt die Liebe zum Theater. Gemeinsam mit dem Vater steht sie 1955 auf der Bühne des Sommertheaters, dann geht sie ans Actor's Studio, wo sie noch bei Lee Strasberg persönlich Unterricht hat.

Nach den ersten Erfolgen beim Theater und Film wird sie in Roger Vadims Harem Nachfolgerin von Brigitte Bardot. Danach erwacht sie zur politisch engagierten Person, wird ein hochdotierter Hollywoodstar und widmet sich in den 80er, 90er Jahren immer mehr einem neuen Hobby: Sie propagiert und betreibt Aerobic-Sport, heiratet in dritter Ehe den Medien-Zar Ted Turner (beispielsweise CNN, TNT, Scheidung im Mai 2001) und macht mit ihren Aerobic-Büchern und Videos eine neue Star-Karriere.

Weitere Filme mit Jane Fonda: "Je länger, je lieber" (1959), "Auf glühendem Pflaster", "Der Chapman-Report" (beide 1961), "Begierde an schattigen Tagen", "Zeit der Anpassung" (beide 1962), "Sonntag in New York", "Wie Raubkatzen" (beide 1963), "Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming", "Ein Mann wird gejagt" (beide 1965), "Jeden Mittwoch", "Morgen ist ein neuer Tag", "Die Beute" (alle 1966), "Barfuß im Park" (1967), "Außergewöhnliche Geschichten" (1968), "Ganoven auf Abwegen", "Letter To Jane" (Stimme), "F.T.A." (alle 1972), "Nora" (1973), "Das Geld liegt auf der Straße" (1975), "Der blaue Vogel" (1976), "Eine Farm in Montana" (1977), "Das verrückte California-Hotel", "Der elektrische Reiter" (beide 1978), "Cultural Celebrities", "Ein perfekter Seitensprung" (beide 1979), "Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um?", "The Ten Tousand Day War" (TV-Mini- Serie), "No Nukes" (alle 1980), "Madame Wang's", "Lily: Sold Out" (beide 1981), "Das Rollover-Komplott" (1982), "Dollmaker - EIn Traum wird wahr", "Terror im Parkett" (beide 1984) "Agnes - Engel im Feuer" (1985), "Der Morgen danach" (1986), "Bill Cosby - Die Supertkanone" (1987), "Old Gringo" (1989), "Stanley & Iris" (1989) und "Das Schwiegermonster" (2005), "Und wenn wir alle zusammenziehen?" (2011), "Der Butler" (2013).

Foto: Warner Bros.

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