Da Jeannes Mann Albert offenbar mehr und mehr Erinnerungslücken hat, bietet ihre besten Freunde, das Paar Annie und Jean, ihr ohnehin viel zu großes Haus als eine Art Wohngemeinschaft für den Freundeskreis an. Sie bauen um und nehmen die Freunde bei sich auf, zu denen auch noch der alleinstehende Claude gehört. Doch obwohl sich die fünf als beste Freunde verstehen, verheimlichen sie vieles vor den anderen. Jeanne etwa weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und Claude kann seinen Freunden nicht gestehen, dass er einst Verhältnisse mit beiden Ehefrauen hatte. Zu den fünf rüstigen Alten gesellt sich der Ethnologiestudent Dirk, der seine Doktorarbeit schreiben und den Bewohnern das Leben etwas leichter machen will ...

Mit einem wunderbaren Schauspiel-Ensemble gelang Stéphane Robelin ein wunderbarer Mix aus Komödie und Drama, bei dem sich die alternden Darsteller gegenseitig die verbalen Bälle zuwerfen dürfen und auch in Sachen Mimik noch einmal beweisen, was gutes Schauspiel ausmacht. Ein Spaß, die fast vergessenen Mimen noch einmal so frisch agieren zu sehen.

Foto: Rommel Film/Pandora Film Verleih