Das Ehepaar Jeanne und Albert , der ewige Charmeur Claude sowie Jean und seine Frau Annie sind fünf langjährige Freunde, die immer mehr mit den Widrigkeiten des Alters zu kämpfen haben: Jeanne verheimlicht ihre Krebserkrankung, Albert leidet unter einer beginnenden Demenz, Claude unter seiner nachlassenden Potenz, Annie unter der Eintönigkeit des Lebens und den Launen ihres Mannes Jean, der sich wie anno 1968 als Straßenkämpfer und Politaktivist immer noch gern mit der Polizei anlegt. Nachdem Claude bei einem Schäferstündchen mit einer Prostituierten einen Herzinfarkt erleidet und anschließend von seinem Sohn in ein Pflegeheim abgeschoben wird, gründen seine Freunde eine "Oldie-WG", um den Herausforderungen des Alters von nun an gemeinsam trotzen zu können. Unterstützt werden die fünf Individualisten von dem deutschen Ethnologie-Studenten Dirk , der seine Doktorarbeit über das Altern schreibt. Ursprünglich als Hundesitter eingestellt, beginnt dieser schon bald, das turbulente WG-Leben der Senioren zu dokumentieren. Alltägliche Probleme wie Kochdienst und Pünktlichkeit stellen die Freundschaft der fünf dabei ebenso auf die Probe, wie lange gehütete Geheimnisse, die plötzlich ans Tageslicht treten.