Bridget Fonda

Lesermeinung
Geboren
27.01.1964 in Los Angeles, USA
Alter
58 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Bridget Fonda wurde die Schauspielerei buchstäblich in die Wiege gelegt, denn ihr Großvater ist Hollywood-Legende Henry Fonda, ihr Vater "Easy Rider" Peter Fonda. Und ihre Tante darf natürlich nicht fehlen: Jane Fonda. Von ihrem Vater wird sie jedoch getrennt, denn als die kleine Bridget sieben Jahre alt ist, lassen sich die Eltern scheiden, Bridget bleibt bei ihrer Mutter, der Schauspielerin Susan Brewer. Trotzdem soll die Beziehung zu ihrem Vater immer sehr intensiv bleiben. Ihren Namen verdankt Bridget übrigens der Stiefschwester ihres Vaters, Bridget Hayward, die gleichzeitig dessen erste Liebe war. Eine Liebe, die unerfüllt blieb, denn Bridget Hayward nahm sich das Leben.

Schon in der High School beginnt Bridget mit der Schauspielerei. Ein Studium schließt sich an, Bridget lernt außerdem am berühmten Lee Strasberg Institute in New York. Bald darauf folgt die TV-Produktion "The Edge" und 1987 ihr Kinodebüt: In dem barocken Leinwandschinken "Aria" hat sie ihren ersten siebenminütigen Auftritt - was besonders die Männer freut, denn es ist eine siebenminütige Nacktszene.

Bridget spielt nun viele kleinere Rollen, bevor ihr 1988 mit "Scandal", Michael Caton-Jones' Verfilmung der berühmten "Profumo-Affäre", der Durchbruch gelingt. Der Film erzählt die Geschichte des englischen Verteidigungsministers Profumo, der nach einer Affäre mit einer Prostituierten seinen Hut nehmen musste. Bridget Fonda spielt die Liebesdame Mandy Rice-Davies mit einer solchen Überzeugungskraft, dass sie sogar für den Golden Globe nominiert wird.

Danach folgt ein Film auf den anderen. In Francis Ford Coppolas "Der Pate - Teil III" (1990) spielt sie eine Fotojournalistin, in "Doc Hollywood" (1991) ist sie an der Seite von Michael J. Fox zu bewundern, in Hiroaki Yoshidas "Rashomon"-Remake "Iron Maze" agiert sie als Frau, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss. Überzeugend auch ihr Auftritt in Barbet Schroeders Psycho-Thriller "Weiblich, ledig, jung sucht ..." (1991), in dem sie von einer Psychopathin, gespielt von Jennifer Jason Leigh, heimgesucht wird.

Mit ihrem langjährigen Freund, Schauspielerkollege Eric Stoltz, steht sie schließlich 1992 in Michael Steinbergs "Bodies, Rest and Motion" vor der Kamera. Gut in Erinnerung bleibt auch ihr Auftritt als kalte Killerin, die die Liebe entdeckt, in "Codename: Nina" (1993), dem Remake des französischen Klassikers "Nikita" von Luc Besson. Und in der Komödie "Zwei Millionen Dollar Trinkgeld" ist sie die Filmpartnerin von Oscar-Preisträger Nicolas Cage.

1996 folgt ein weiterer Film, in dem sie mit Eric Stoltz zu sehen ist: die gelungene Musikbiographie "Grace of My Heart" von Allison Anderson. In Quentin Tarantinos "Jackie Brown" (1997) gibt sie als ständig bekifftes Beachbaby Melanie einmal mehr eine überzeugende schauspielerische Leistung. In Sam Raimis Thriller "Ein einfacher Plan" (1998) spielte sie die Frau von Bill Paxton. Seit 2003 ist Bridget Fonda mit dem Filmkomponisten Danny Elfman verheiratet, ihr Sohn Oliver Henry Milton wurde 2005 geboren.

Weitere Filme mit Bridget Fonda: "Partners" (1982), "Light Years" (1986, Stimme), "Man(n) Hat's nicht leicht" (1987), "Ein fast anonymes Verhältnis" (1988), "Shag - More Dancing" (1989), "Jacob Have I Loved" (1989), "Roger Corman's Frankenstein" (1990), "Lederjacken - Sie kennen kein Gesetz" (1990), "Mein böser Freund Fred" (1990), "Zum Schweigen verdammt" (1991), Sam Raimis "Armee der Finsternis" (1992), Cameron Crowes "Singles - Gemeinsam einsam" (1992), "Little Buddha" (1993) von Bernardo Bertolucci, Alan Parkers "Willkommen in Wellville" (1994), "Camilla" (1994), "Wilder Zauber" (1994), Harold Beckers "City Hall" (1995), "Touch - Der Typ mit den magischen Händen" (1996), "Balto" (1995, Stimme im Original), "Mr. Jealousy" (1997), "In der Abenddämmerung" (1997), Paul Marcus' "The Break Up - Nackte Angst" (1998), "Finding Graceland" (1998), "Lake Placid" (1999), "South Of Heaven, West Of Hell" (2000), "The Whole Shebag" (2000), "Delivering Milo" (2000), "Monkeybone", "Feuerwerk auf italienisch", "Kiss of the Dragon" (alle 2001).

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