Sympathische Darstellerin: Sally Field.
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Sally Field

Sally Mahoney
Lesermeinung
Geboren
06.11.1946 in Pasadena, Kalifornien, USA
Alter
74 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Agil und von jugendlich-mitreißender Ausstrahlung ist die Tochter der Schauspielerin Maggie Field Mahoney oft gefragt, wenn Rollen idealistischer oder kämpferischer Frauen zu besetzen sind, die nicht so schnell aufgeben und sich durchbeißen. So überzeugt sie den Kinogänger in Brian Gilberts kontrovers diskutierten Familiendrama "Nicht ohne meine Tochter" (1991), in John Schlesingers Selbstjustiz-Drama "Auge um Auge" (1995), in Martin Ritts "Norma Rae" (1979) oder als tatkräftige Farmersfrau in Robert Bentons preisgekröntem Drama "Ein Platz im Herzen" (1984).

Stark gespielt, meinte damals auch die Oscar-Jury und zeichnete die tapfere Farmerswitwe zum zweiten Mal als beste Darstellerin aus. Ihren ersten Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt Field 1979 für ihre Rolle der Fabrikarbeiterin Norma Rae, die sich trotz schwieriger Umstände zu einer politisch handelnden, aufgeschlossenen und selbstbewußten Frau emanzipiert. Auch in Cannes gab es für diese Rolle Gold in Form der Palme.

Sally Fields Filmkarriere begann als kess-kecke "Gidget" in der gleichnamigen 32-teiligen US-TV-Komödie. 1967 bis 1969 spielte sie in 82 Folgen der Serie "The Flying Nun". Bis Mitte der Siebzigerjahre war sie dann in der Serie "Alias Smith and Jones" und schließlich als "The Girl with Something Extra" zu sehen. Auch einige Spielfilme fallen in die frühen Jahre: An der Seite von Filmstars wie Kirk Douglas, Robert Mitchum und Richard Widmark begleitete sie unter Regisseur Andrew V. McLaglens "Der Weg nach Westen" (1967) einen Siedlertreck.

William A. Graham gibt ihr eine Hauptrolle als unglücklich verheiratete Medizinstudentin in dem Melodram "Beginn einer Ehe" (1971). "Unter Mordverdacht" (1972) ist ein Krimi. Es folgen 1975 nochmals ein Western, "Der Mann aus den Bergen", und 1976 die Bodybuilding-Satire "Mister Universum" - mit Arnold Schwarzenegger in einer seiner ersten Rollen.

Field besuchte die Birmingham High School in Los Angeles und sammelte Schauspiel-Kenntnisse im Columbia Pictures Workshop (1964) und während ihrer Serienarbeit am New Yorker Actors Studio. In einer tragenden Rolle überzeugt sie erstmals 1976 in einem TV-Dokumentationsdrama von Daniel Petries. Als psychisch Gestörte in "Sybil" erspielt sie sich einen Emmy Award. Jetzt häufen sich die Rollen-Angebote. Oft ist sie an der Seite von Burt Reynolds in Klamauk-Action-Komödien zu sehen: "Ein ausgekochtes Schlitzohr" (1976), "Nobody is Perfect" (1977), "Um Kopf und Kragen" (1978), "Ein ausgekochtes Schlitzohr ist wieder auf Achse" (1980).

Mit dem Beginn der 80er scheint Sally Field auf Hauptrollen abonniert: Für Martin Ritt schlüpft sie in "Nebenstraßen" (1981) in die Rolle einer Prostituierten. Sydney Pollack setzt sie als "Die Sensationsreporterin" (1981) auf Paul Newman an. Außerdem erhält sie Hauptrollen in Robert Mulligans prominent besetzter Geister-Komödie "Liebesgrüße aus dem Jenseits" (1982), in Martin Ritts Komödie "Die zweite Wahl - Eine Romanze" (1985 mit James Garner), in Jerry Belsons Beziehungskiste "Nicht jetzt, Liebling" (1986, mit Michael Caine) oder der David Seltzer-Komödie "Punchline - Der Knalleffekt" (1988).

In "Magnolien aus Stahl - Die Stärke der Frauen" (1989) läuft ihr Shirley MacLaine den Rang ab. In "Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper" (1990) ist sie Star einer TV-Serie und soll ausgebootet werden. 1994 profitiert auch sie vom Erfolg (sechs Oscars) des Kino- und Videoknüllers "Forrest Gump" von Robert Zemeckis. Sally Field spielt die Mutter des Oscar-prämierten Hauptdarstellers Tom Hanks. Ein Jahr zuvor dreht sie mit Robin Williams den Filmspaß "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen".

In den letzten Jahren wirkte sie in wenigen Projekten mit. 1997 war sie in dem TV-Streifen "Merry Christmas, George Bailey" und 1998 in der Serie "From the Earth to the Moon" zu sehen. 1999 folgten das Drama "Eiszeit - Ein Ehekrieg mit Folgen" und die Literaturverfilmung "David Copperfield", 2000 die Komödien "Wo dein Herz schlägt" und "Ohne Worte", 2003 "Natürlich blond 2". Eine größere Rolle hatte sie dagegen wieder in "The Amazing Spider-Man" (2012) und noch im gleichen Jahr spielte sie in Steven Spielbergs Meisterwerk "Lincoln" die Frau des Präsidenten alias Daniel Day-Lewis. Eine Emmy-Nominierung erhielt Sally Field bereits 2007 für ihre Rolle in der erfolgreichen Familienserie "Brothers & Sisters".

Filme mit Sally Field

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