High-School-Schüler Peter Parker ist eher ein Außenseiter. Als kleiner Junge wurde er von den Eltern verlassen (bewusst oder durch einen Unfall ist nicht endgültig geklärt) und wuchs anschließend bei Onkel Ben (nein, nicht der mit dem Reis) und Tante May auf. Nun allerdings sucht der Teenager nach seiner Identität und stößt dabei auf geheime Akten seines Vaters. Eine Spur führt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors, einst Freund und Kollege des Vaters. Doch im Labor entdeckt Peter Seltsames und wird schließlich gar von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Dieser Biss wiederum führt bei Peter zu kuriosen Veränderungen und der Junge sieht sich nach dem Tod des Onkels bemüht, als Superheld die Welt von Übeltätern zu befreien – auch wenn das zu Schwierigkeiten in Bezug auf seine Beziehung zu der schönen Gwen Stacy führt ...

Zugegeben: Man fragt sich, warum die allseits bekannte Geschichte – wenn auch variantenreich verändert – noch einmal erzählt wird. Das Ganze ist zwar ebenfalls toll inszeniert und bietet eine gute Mischung als Selbstfindung, Action (mehr Schwingungen als üblich) und Romanze, ist aber leider weniger witzig als Raimis "Spider-Man". Der witzigste Moment ist noch Spider-Man-Erfinder Stan Lee in einem Gastauftritt vorbehalten. Dennoch: dieses Upload, Reload oder Reboot ist zweifellos keine Neuerfindung, aber perfektes Popkorn-Kino.