Edward Herrmann

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Bleibt vielen als Papa Gilmore in Erinnerung: Edward Herrmann
Fotoquelle: Featureflash/shutterstock.com
Edward Herrmann
Geboren: 21.07.1943 in Washington, Washington, USA
Gestorben: 31.12.2014 in New York City, New York, USA

Der Tony- und Emmy-Gewinner Edward Herrmann hat eine beeindruckende Karriere als Schauspieler gemacht. Seit den frühen Siebzigerjahren ist er sowohl beim Film und Fernsehen als auch am Theater Zuhause. Zu seinen Arbeiten am Broadway gehören "Mrs. Warren Profession", ausgezeichnet mit dem Tony Award, "The Philadelphia Story", die ihm eine Tony-Nominierung einbrachte, "Plenty" und "Love Letter". Eine seiner bekanntesten Rolle im Fernsehen ist die des Richard Gilmore in der Familienserien "Gilmore Girls", die er seit dem Jahre 2000 spielt.

Seine Kinokarriere begann Herrmann ebenfalls bereits Mitte der Siebziger: Er spielte in James Bridges' Komödie "Die Zeit der Prüfungen" (1973), man sah ihn in "Der Tag der Delphine" und in Francis Ford Coppolas Drama "Der große Gatsby" (beide 1974). Neben Filmpartner Robert Redford stand er danach erneut in "Tollkühne Flieger" (1975) vor der Kamera, bevor ihn Daniel Petrie für seine Literaturverfilmung "Der Clan" (1978) verpflichete. Nach einer kleineren Rolle in dem Starensemble von "Verstecktes Ziel" (1978) spielte Hermann die Hauptrolle in der Komödie "Eine ganz irre Truppe" (1979) und Warren Beatty verpflichtete ihn für die Filmbiografie "Reds" (1981).

In die Rolle des Präsidenten Franklin Delano Roosevelt schlüpfte Herrmann danach in John Hustons Muscial "Annie" (1982), man sah ihn in Gillian Armstrongs Melodram "Flucht zu dritt" und in Woody Allens Tragikomödie "The Purple Rose of Cairo" (beide 1985). "Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser" (1987) war eine witzige Komödie von Garry Marshall, ebenso wie Jim Abrahams' Verwechslungskomödie "Zwei mal zwei" (1987). Ungenannt blieb er dagegen in Stephen Frears' Satire "Ein ganz normaler Held" (1992), während Melanie Griffith einer seiner Partnerinnen in der Komödie "Blondinen küsst man nicht" war.

Eine Nebenrolle gabs dann wieder 1995 in "Nixon - Der Untergang eines Präsidenten" (1995) und zwei Jahre später in Sidney Lumets schwarzer Komödie "Sterben und erben", ungenannt tauchte Edward Herrmann wieder in "Zivilprozess" (1999) auf und spielte in "Miss Undercover" (2000), in George Gallos Komödie "Die doppelte Nummer" und in "Down" (beide 2001).

Im Fernsehen spielte Herrmann unter anderem in "Practice - Die Anwälte" mit, einer sechsteiligen Serie, für die er 1999 den Emmy gewann. In der 200. Jubiläumsfolge von "Die Aufrechten - Aus den Akten der Straße" hatte er einen Gastauftritt, des Weiteren spielt er eine Rolle in der Serie "Oz" (2000). Auch für seine Mitwirkung in der Serie "Chefarzt Dr. Westphall" (1986) sowie in den Fernsehfilmen "Concealed Enemies" und "Eleanor and Franklin: The White House Years" wurde er mehrmals für einen Emmy nominiert. Weitere Höhepunkte seiner Fernsehkarriere sind Auftritte in "Atomic Train" (1998), "Bendetta", "Maybe", "Pandora's Clock - Killerviren an Bord der 747" (1996), "Soul of Sentence", "Ein Licht in der Dunkelheit" (1991), "Ed Murrow - Reporter aus Leidenschaft" (1985), "The Lawrenceville Stories" (1987), "The Electric Grandmother", "A Love Affair: The Eleanor and Lou Gehrig Story" und "Last Act Is a Solo".

Herrmann kehrt regelmäßig an die Bühne zurück und spielte 2002 in Neil Simons Stück "The Dinner Party" am Mark Taper Forum in Los Angeles mit. Ausserdem trat er in dem Stück "Educating Rita" auf, das noch von Bruce Paltrow für das Williamstown Theatre Festival inszeniert wurde. Herrmann hat darüber hinaus mehr als 50 Hörbücher aufgenommen. Unter anderem las er den letzten Roman aus der Tom Clancy "Net Force"-Serie. Für seine Aufnahmen der King James Bibel bekam er 1999 den Audie Award. Darüber hinaus arbeitet er als Erzähler für A&Es "History Lost And Found Series" und "Founding Fathers" und ist Sprecher für den History Channel und Gastgeber der Serie "The Ultimate Auto", die ihn zur Leitfigur autoverrückter Amerikaner gemacht hat. Mit sechs Oldtimern nimmt er aktiv an Autorennen und Autoshows teil. 2002 wurde Herrmann von seiner Alma Mater, der Bucknell University, für hervorragende Leistungen in seinem Fach ausgezeichnet.

Weitere Filme mit Edward Herrmann: "Tödliche Beziehung" (1985), "The Lost Boys" (1987), "Sweet Poison - Gefährlicher Engel" (1991), "Mein Freund, der Zombie", "Auf fremdem Felde" (beide 1993), "Bittersüße Küsse","Richie Rich" (beide 1994), "Entführt - Die furchtbare Wahrheit", "Eine unheimliche Familie zum Schreien", "Black Power - Das Spiel ihres Lebens", "Blutige Macht - So wahr uns Mord helfe" (alle 1995), "Die Kraft der Liebe" (1996), "Von Schuld getrieben" (1997), "Vendetta" (1999), "Walking Across Egypt" (2000), "The Cat's Meow" (2001), "The Emperor's Club" (2002), "Ein (un)möglicher Härtefall" (2003), "Willkommen in Mooseport" (ungenannt), "Aviator" (beide 2004), "Eighty Acres of Hell", "Relative Strangers", "Factory Girl" (alle 2006), "Ich glaub', ich liebe meine Frau" (2007).


Zur Filmografie von Edward Herrmann
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