Napoleon Solo war seine Paraderolle: Robert Vaughn.
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Robert Vaughn

Lesermeinung
Geboren
22.11.1932 in New York, USA
Gestorben
11.11.2016 in Ridgefield, Connecticut, USA
Sternzeichen
Biografie

Als Napoleon Solo in der weltweit erfolgreichen Fernsehserie "Solo für U.N.C.L.E." hatte man den smarten Frauenliebling 1964 zwei Jahre nach dem ersten "James Bond"-Film "James Bond 007 - Jagt Dr. No" als Konkurrenten von Sean Connery ins Fernseh-Feld geführt und der höflich verbindliche Vaughn kam an der Seite des introvertierten Russen Illya Kuryakin, gespielt von David McCallum, beim weltweiten Fernsehpublikum an.

25 Millionen Zuschauer haben nach Statistiken einmal die Woche vor der Mattscheibe gesessen, wenn das Agenten-Team die Welt vor dem internationalen Verbrechersyndikat TRASH retteten. Immerhin hielt der Erfolg fünf Jahre lang. Vaughn, dessen Stimme nach seiner Journalistenausbildung bereits mit 19 Jahren beim Rundfunk entdeckt wurde, sprach in Hörspielen, machte eine Schauspielerausbildung am Los Angeles City College, spielte an verschiedenen Bühnen und gelangt mit einem Vertrag der Produktionsfirma von Ben Hecht und Burt Lancaster nach Hollywood.

Nicht nur vor der Kamera erfolgreich

Zu den bekanntesten Filmen, bei denen Robert Vaughn mitspielte, gehören "Der Mann aus Philadelphia" (1960), "Die glorreichen Sieben" (1960), "Bullitt" (1969) und "Die Brücke von Remagen" (1968). 1967 auf dem Höhepunkt seines Star-Ruhms tauschte der Schauspieler häufig das Studio mit der Rednertribüne.

Er ließ sich in Kalifornien zum Vorsitzenden einer Gruppe wählen, die sich "unzufriedene Demokraten" nannte und gegen Lyndon B. Johnson und seine Vietnam-Politik zu Feld zogen. Vaughn erklärte, dass die Schauspielerei nur Übergang sei und er anstrebe, Politiker zu werden. Als sein großes Vorbild hing ein signiertes Bild des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy über seinem Schreibtisch.

Doch trotz aller politischen Ambitionen blieb er der Schauspielerei treu. Bis ins Jahr 2016 war er in mehr als 220 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Robert Vaughn starb am 11. November 2016 an akuter Leukämie.

Weitere Filme mit Robert Vaughn: "Der Henker wartet schon" (1958), "Die große Attraktion", (1960), "Agent auf Kanal D", "Der Spion mit meinem Gesicht" (beide 1964), "Ein Spion zu viel", "Krieg der Spione" (beide 1965), "Der Mann im grünen Hut", "Die Karate-Killer", "Mitternacht Canale Grande" (alle 1966), "Die unverbesserlichen Drei", "Wie stehle ich die Welt" (beide 1967), "Das zweite Leben des Mr. Soames" (1969), "Ein Mann greift zur Waffe" (1971), "Columbo: Traumschiff des Todes", "Himmlische Geschwister" (beide 1975), "Columbo: Der alte Mann und der Tod" (1976), "Des Teufels Saat", "Die Invasion der Raumschiffe" (beide 1977), "Verstecktes Ziel" (1978), "Overkill - Durch die Hölle zur Ewigkeit" (1979), "Geheimsache Hangar 18", "Sador - Herrscher im Weltraum" (beide 1980), "Polizei-Komplott", "S.O.B. - Hollywoods letzte Heuler" (beide 1981), "Superman III - Der stählerne Blitz", "Thunderball" (beide 1983), "Black Moon", "Der Prinz von Bel Air", "Ed Murrow - Reporter aus Leidenschaft", "International Airport", "Private Sessions - Im Labyrinth des Wahnsinns" (alle 1985), "Die Stunde der Meuchelmörder" (1986), "Renegade" (1987), "Blutiger Ruhm" (1988), "Lebendig begraben", "Nobody's Perfect - Hände weg von Stefanie", "River Of Death - Fluss des Grauens" (alle 1989), "Das Gesetz der Wüste", "Die U-Boot Akademie", "Perry Mason und der Trotzkopf" (alle 1990), "Tatort - Camerone" (1992), "Glaub mir", "Himmlische Geschwister" (beide 1995), "Blue Motel - Der Fall Hawking", "Joe's Apartment - Das große Krabbeln", "Terror im Computer" (alle 1996), "Macht um jeden Preis", "Paranormal - Im Bann der Alien" (beide 1997), "McCinsey Island - Ein tierisches Duo" und "Die Sportskanonen" (beide 1998).

BELIEBTE STARS

Komische Gesichter sind seine Spezialität: Rowan Atkinson
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