Vom Sexsymbol zur Grand Dame: Jacqueline Bisset
Fotoquelle: Joe Seer/shutterstock.com

Jacqueline Bisset

Lesermeinung
Geboren
13.09.1944 in Weybridge, Surrey, England
Alter
78 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die als Winifred Jacqueline Fraser Bisset geborene Schönheit begann mit 18 begann als Model zu arbeiten, kurz darauf war sie in verschiedenen britischen Sexfilmchen zu sehen. Aber so, wie sie mit der Zeit immer schöner wurde, reifte sie auch künstlerisch. In der Bond-Parodie "Casino Royale" (1966) und in Peter Yates' "Bullitt" (1968, mit Steve McQueen) spielte sie noch kleinere Rollen, in George Seatons "Airport" (1969) gibt sie eine Stewardess an der Seite von Burt Lancaster und Dean Martin.

Ihre besten Filmjahre waren die Siebzigerjahre. François Truffaut setzte sie in "Die amerikanische Nacht" (1972) hervorragend ein, es folgten große Rollen in Sidney Lumets "Mord im Orient-Express" (1974, mit Albert Finney, Lauren Bacall und Ingrid Bergman) und in dem Krimi "Die Sonntagsfrau" (1976). Für den Taucher-Thriller "Die Tiefe" (1977) mit Robert Shaw und Nick Nolte war allein Jackies Anblick das Kinoticket wert, wozu figurfreundliche Neopren-Anzüge nicht wenig beitrugen. Eine ihrer besten Rollen spielte sie 1984 in John Hustons Alkoholiker-Drama "Unter dem Vulkan".

Danach ging ihre Kino-Karriere leider rapide abwärts. Denn ihre Auftritte mit Mickey Rourke in Zalman Kings Soft-Porno "Wilde Orchidee" (1989) oder mit Martin Sheen und Jean-Pierre Cassel in der durchschnittlichen Komödie "Anthony, das Kindermädchen" (1990) tragen nicht gerade zu ihrer Popularität bei.

Weitere Filme mit Jacqueline Bisset: "Der gewisse Kniff" (1964), "Zwei auf gleichem Weg" (1967), "Jung, hübsch und hemmungslos" (1969), "Mephisto-Walzer", "Webster ist nicht zu fassen" (beide 1971), "Das war Roy Bean", "Jede Stimme zählt" (beide 1972), "Der Teufelskerl" (1973), "Das Geheimnis der Wendeltreppe" (1974), "Tag der Abrechnung", Maximilian Schells "Der Richter und sein Henker" (beide 1975), "Der große Grieche" (1977) mit Anthony Quinn, Ted Kotcheffs "Die Schlemmerorgie" (1978), "Der Tag, an dem die Welt unterging" (1979), "Reich und berühmt" (1981), "Class" (1982), "Anna Karenina" (1985), "Falsche Entscheidung?" (1986) "Versteckt" mit Jürgen Prochnow, "Künstler, Killer & Kanonen" (beide 1987), Nadine Trintignants "Das Jadehaus" (1988), "Luxus, Sex und Lotterleben" (1989), Monicellis "Rossini! Rossini!" (1991), "Crime Broker - Ein heißkaltes Paar", "Les marmottes" (beide 1993), "Herz im Zwiespalt" (1994), "Rosamunde Pilcher: September" mit Mariel Hemingway und Edward Fox, "Biester" (beide 1995), "Bedingungslose Liebe", "Mord auf Bestellung - Meine Mutter muss sterben" (beide 1996), "Gefährliche Schönheit - Die Kurtisane von Venedig" (1997), "Der Teufel trug schwarz" (1998), "Die Bibel - Jesus", "Jeanne d'Arc - Die Frau des Jahrtausends", "Witch Hunt" (alle 1999), "Am Anfang", "Britannic", "Die Liebesschule der Mrs. X" (alle 2000), "Harvest Moon - Vollmond im September" (2001), "Amerikas Sohn - Die John F. Kennedy Jr. Story" (2003), "Fascination" (2004), "Domino" (2005).

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