Motivation: Was treibt dich an?
01.03.2026 • 05:50 - 06:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Psychiater und Neurowissenschaftler Réne Hurlemann (l.) und Biologin Jasmina Neudecker (r.) erklären die wissenschaftlichen Hintergründe von unterdrückter und unkontrollierter Wut.
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Alina Buschmann (l.) erklärt Biologin Jasmina Neudecker (r.), wie sie ihre Wut doch noch in etwas Positives transformieren konnte.
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Jasmina Neudecker (l.) stellt fest, dass sie doch recht wütend sein kann und das auch zeigen darf.
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Alina Buschmann (l.) erklärt Biologin Jasmina Neudecker (r.), wie sie ihre Wut doch noch in etwas Positives transformieren konnte.
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Originaltitel
Motivation: Was treibt dich an?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales

Motivation: Was treibt dich an?

Alina Buschmann ist nach einem Autounfall seh- und gehbehindert. Sie ist wütend über ihre Situation und setzt ungeahnte Kräfte frei. Biologin Jasmina Neudecker fragt: Kann man Wut nutzen? Unterdrückte Wut macht uns körperlich krank, unkontrollierte Wut aber auch, weiß Psychiater und Neurowissenschaftler René Hurlemann. Die Lösung liegt darin, die Wut als Alarmsignal zu verstehen. Sie kann ein Kompass für unsere Bedürfnisse und ein Schutzschild sein. Was macht uns wütend und was ist der richtige Umgang damit? Um das herauszufinden, nimmt Jasmina Neudecker an einem Wutseminar teil. Unter Anleitung der Therapeutin Donata Oerke lernt sie in praktischen Übungen, die eigene Kraft zu spüren, Grenzen zu setzen und Aggression nicht mit Gewalt zu verwechseln. Für Jasmina, die ihre Wut eher unterdrückt, eine Offenbarung. Sie spürt eine Energie, die sie so noch nie wahrgenommen hat. Alinas Geschichte zeigt die zerstörerische und zugleich schöpferische Kraft der Wut. Nach dem Autounfall kämpft sie sich durch eine "ÄrztInnen-Odyssee" und ist konfrontiert mit Schmerz, Bürokratie und existenziellen Sorgen. Die Wut, die daraus entsteht, ist überwältigend. Doch anstatt daran zu zerbrechen, lernt Alina, sie zu kanalisieren. Sie gründet die Internetplattform "Angry Cripples", um sich und anderen Betroffenen eine Stimme zu geben. Ihre Wut wird zum Motor für gesellschaftliche Veränderung. Die Reise zeigt: Wut ist eine Lebensenergie. Wenn wir lernen, sie zu fühlen und zu regulieren, können wir ihre gewaltige Schaffenskraft für uns nutzen. Ein Plädoyer für den Mut zur Wut.

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