Mysteriöse Kriminalfälle der DDR
13.05.2026 • 21:00 - 21:45 Uhr
Info, Zeitgeschichte
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Ein rätselhafter Fall: Ein Polizist wurde ermordet, die Tatwaffe ist eine Maschinenpistole aus Beständen der Nationalen Volksarmee.
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Ein Polizist wurde auf offener Straße erschossen, das Tatmotiv ist zunächst unklar. Ein Angriff auf den Staat?
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Ein rätselhafter Fall: Ein Polizist wurde ermordet, die Tatwaffe ist eine Maschinenpistole aus Beständen der Nationalen Volksarmee.
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Ein Polizist wurde auf offener Straße erschossen, das Tatmotiv ist zunächst unklar. Ein Angriff auf den Staat?
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Originaltitel
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Info, Zeitgeschichte

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Die DDR wollte ein Staat ohne Mord und Totschlag sein. Doch die Wahrheit sah anders aus. Die Bevölkerung erfuhr oft erst Jahre später etwas. Spitzel überall, und doch blieben Täter unentdeckt. Was sagen Kriminalfälle über die besonderen Lebensumstände in der DDR aus? Ermittler, Opfer und Zeitzeugen erinnern sich. Unschuldige landeten hinter Gittern, aber selbst Mörder rutschten durchs Raster. Welche Rolle spielten SED, Vopo, Stasi und NVA? Angriffe auf den Staat konnte die DDR-Führung nicht auf sich sitzen lassen und zog in solchen Fällen alle Register. Diese Folge der Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" beginnt mit einem Polizistenmord in Leipzig im Jahr 1981. Die vermeintlich politische Tat entpuppte sich aber als tragische Eskalation der gescheiterten Republikflucht eines jungen, skrupellosen Mannes. Ein weiterer Fall behandelt die Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Sexualmord, in den ein NVA-Offizier verstrickt war. Um den Verdächtigen zu überführen, setzten die damaligen Ermittler auf eine Methode aus dem Geheimdienst- und Spionage-Milieu, den sogenannten Romeo-Trick. Sie setzten einen Gigolo auf die Frau des Täters an - und das mit Erfolg. Ein außergewöhnliches Verbrechen beschäftigte nicht nur die Medien der DDR, es hatte auch noch mit einer beliebten Fernsehsendung zu tun. Ein psychopathischer Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter der renommierten Wissenschaftssendung "Fernseh-Urania" aus und brachte Kinder in Lebensgefahr. Schließlich geht es um einen mysteriösen Grenztoten, einen italienischen Lkw-Fahrer. Die offizielle Version, wie er ums Leben kam, ist bis heute umstritten. Justizirrtümer gab es grundsätzlich nicht in der DDR - zumindest offiziell. Doch die Wahrheit sah anders aus.

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