Mythos oder Masterplan?
16.04.2018 • 23:30 - 00:15 Uhr
Report, Geschichte
Lesermeinung
Im Archiv der Kreditanstalt für Wiederaufbau liegt eines der Schilder, mit denen für die Hilfe des Marshall-Plans geworben wurde.
Vergrößern
An vielen Baustellen prangten Schilder mit Hinweisen auf den Marshall-Plan. Dabei floss in Wahrheit gar kein Geld.
Vergrößern
Werbematerialien für den Marshall Plan
Vergrößern
An vielen Baustellen prangten Schilder mit Hinweisen auf den Marshall-Plan. Dabei floss in Wahrheit gar kein Geld.
Vergrößern
Produktionsland
Deutschland
Report, Geschichte

Funktionierte der Marshall-Plan wirklich?

Von Rupert Sommer

Der sogenannte Marshall-Plan zum Aufbau der europäischen Wirtschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit wird immer wieder als Vorbild für ähnliche Konjunkturprogramme der Neuzeit angeführt. Doch ist dieser historische Vergleich wirklich gerechtfertigt?

Es ist die Idee eines umfassenden Hilfspakets, das stets aufs neue Konjunktur hat. Als Ausweg aus der Griechenlandkrise, aber auch für den Nahostkonflikt oder als Mittel im Kampf gegen den Hunger in der Sahelzone: Immer wieder wird ein sogenannter "Zweiter Marshall-Plan" gefordert. Historisches Vorbild ist die vom damaligen US-Außenminister George C. Marshall im Jahr 1947 in einer Rede an der Harvard Universität erstmalig vorgestellte Idee, die europäische Wirtschaft durch gezielte Finanzspritzen nach dem Krieg wieder aufzubauen und so zu einer Art Bollwerk für Demokratie und Frieden auf dem alten Kontinent zu machen. Mehr als 13 Milliarden US-Dollar flossen bis 1953 in insgesamt 17 europäische Länder, etwa ein Zehntel davon nach Westdeutschland. Doch war das wirklich ein Musterbeispiel für ein effizientes Konjunkturprogramm? Dieser Frage geht die durchaus brisante ARD-Dokumentation "Geschichte im Ersten: Mythos oder Masterplan?" von Katarina Schickling nach.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

Das beste aus dem magazin

Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser ist Oberarzt 
und Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie am Sana-Klinikum Remscheid und bekannt als „Doc Esser“ in TV, 
Hörfunk und als Buchautor.
Gesundheit

Schmerzen: Alles nur Einbildung?

Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
Frangiskos Kakoulakis lacht.
HALLO!

Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"

Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Cornwall.
Reise

Coolcation in Cornwall

Der Trend zu kühleren Reisezielen wächst: Cornwall lockt mit grünen Hügeln, Küstenwanderwegen und malerischen Dörfern. Entdecke das Urlaubsparadies der "Rosamunde Pilcher"-Filme!
Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) lacht.
Gesundheit

Apotheken sollen in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen

Apotheken in Deutschland sollen künftig mehr Aufgaben übernehmen und so das Gesundheitssystem entlasten. Das neue Apothekenreformgesetz ermöglicht zahlreiche pharmazeutische Dienstleistungen, die Ärzte entlasten und Patienten schneller versorgen können.
Dr. med. Annie Mathew lacht.
Gesundheit

Männer-Osteoporose wird oft spät erkannt

Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
Das Buch "1-Minuten-Strategie Erschöpfung" von Julia Wohlfarth
Gesundheit

Für Sie gelesen: "1-Minuten-Strategie Erschöpfung" von Julia Wohlfarth

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.