Die Marktbesucher kennen ihre Standler schon seit Jahren und schätzen den direkten Kontakt. Jeder Standler bringt neben frischen Waren auch seine ganz eigene Lebensgeschichte mit auf den Markt. Damit ist auch der Nachschub an Klatsch und Tratsch gesichert. Der Naschmarkt: Schon über 120 Jahre alt und immer noch pumperlgsund. Für viele einer der schönsten Märkte der Welt. Auf alle Fälle ist er einer der Interessantesten. Am Wochenende, wenn sich die Bauern aus der Umgebung zu den berühmten grünen Standln gesellen, trifft man auf echte Originale. Wie die Burgenländerin Helene Ziniel, die seit fast 30 Jahren die Wiener mit Obst und Gemüse aus dem Seewinkel versorgt. Und ganz nebenbei eine wahre Meisterin im Schmäh führen ist. Wenige Meter weiter hat Erwin Gegenbauer seinen Stand. Der Essigbaron liebt es zu experimentieren, sein Motto: Probieren geht über studieren. Der Karmelitermarkt: Mit 350 Jahren nicht nur der älteste, sondern auch einer der angesagtesten Märkte der Stadt. Noch vor einigen Jahren als verstaubt und eintönig abgeschrieben, ist er heute einer der beliebtesten Szenetreffpunkte Wiens. Der Vorarlberger Anton Sutterlüty verkauft seinen selbst erzeugten Gebsenkäse. Die Laibe reifen in einem uralten Keller in der Wiener Innenstadt, bevor sich Käseliebhaber auf dem Markt darum reißen. Antons Marktnachbarn ist Benjamin Bruckner. Sein selbstgebrautes Bier zählt laut Falstaff zu den besten des Landes. Benjamin selbst braucht das bunte Treiben am Markt wie die Luft zum Atmen. Der Kutschkermarkt: Hier hat Marion Aigner ihren Gemüsestand. Für die Weinviertlerin ist der Markt so etwas wie eine zweite Heimat, denn schon als Kind ist sie mit ihren Eltern jeden Samstag hierher gefahren.
Auch im Alter können Migränetherapien wie CGRP-Antikörper und Triptane wirksam eingesetzt werden. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand, nicht das Alter.
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