Oppenheimer und die Bombe
17.03.2026 • 07:30 - 08:00 Uhr
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J. Robert Oppenheimer gilt als Schlüsselfigur bei der Entwicklung der Atombombe. Aufgrund seiner Biographie und seiner politischen Haltung in den 30er-Jahren galt er als "unsicherer Kandidat".
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J. Robert Oppenheimer forschte und lehrte am "Institute for Advanced Study" in Princeton.
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Vorbereitung zum ersten Atombombenversuch in Los Alamos
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Originaltitel
Oppenheimer und die Bombe
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Geschichte

Oppenheimer und die Bombe

Robert Oppenheimer gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung lassen die USA von 1943 bis 1945 die erste Nuklearwaffe entwickeln. Der brillante Physiker ist politisch sehr umstritten. Aus einer jüdischen Familie stammend, besucht Oppenheimer in New York eine liberale Schule. Sein Umfeld im Berkeley der 1930er-Jahre ist kommunistisch geprägt. Trotz großer Vorbehalte übertragen ihm die USA die Leitung des "Manhattan-Projekts". Die Geheimdienste erheben Einwände gegen die Wahl Oppenheimers und zweifeln sowohl seine politische Gesinnung als auch seine Loyalität zu den USA an. Sie nehmen sein privates Umfeld unter die Lupe und verdächtigen auch die Frauen in Oppenheimers Leben der Sympathie mit dem sowjetischen Kommunismus: Seine langjährige Geliebte, Jean Tatlock, schreibt für eine kommunistische Zeitung, den "Western Worker". Sie nimmt sich nach einem nächtlichen Besuch Oppenheimers das Leben. Zu dieser Zeit ist er bereits mit Kitty Vissering Puening verheiratet, die zuvor die Ehefrau eines überzeugten Kommunisten und Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gewesen ist. Robert Oppenheimer und sein Team, das in Los Alamos die US-amerikanische Atombombe entwickelt, stehen rund um die Uhr unter Beobachtung: sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion.

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