Protest! Songs! Klassenkampf
18.01.2026 • 10:30 - 11:05 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Mit "Keine Macht für Niemand" haben Ton Steine Scherben Musikgeschichte geschrieben und sind bis heute vielen Musikern ein Vorbild. „Kai und Funky von Ton Steine Scherben“ füllen bis heute in wechselnder Besetzung die Klassiker von einst mit Leben.
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Wenn Leute auf Demos ihre Lieder mitsingen, freut sich Dota. Die Liedermacherin schrieb auch schon Songs für Fridays for Future und für die Berliner Initiative zur Enteignung großer Immobilienkonzerne sowie über den entgrenzten Kapitalismus an sich.
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Mit ihren radikalen, wütenden Texten waren die Hamburger Punkband "Slime" und ihr Frontmann "Diggen" Hymnen-Lieferanten für die Autonome Szene der 80er Jahre. Polizeischutz bei ihren Konzerten garantiert.
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Christiane Rösinger hat als direkte Reaktion auf ein Ton Steine Scherben-Konzert ihr Leben auf den Kopf gestellt und machte sich später selbst als sozialkritische Indie-Musikerin einen Namen.
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Originaltitel
Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation

Protest! Songs! Klassenkampf

Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will - und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre. Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen. Von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K.I.Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World (Girls)" (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich Friedensbewegung und Feminismus entwickelt haben. Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992).

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