Bei seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2025 präsentiert der japanische Pianist Kyohei Sorita mit dem Mozarteumorchester zwei Klavierkonzerte von Mozart. Auf dem Programm stehen das Konzert in Es-Dur KV 271 und das "Krönungskonzert" in D-Dur, KV 537. Eingerahmt werden die Konzerte von der 32. Symphonie in G-Dur, KV 318, und der Ouvertüre zu "Le nozze di Figaro", KV 492. Der japanische Pianist und Dirigent Kyohei Sorita präsentiert bei den Salzburger Festspielen 2025 an der Seite des Mozarteumorchester Salzburg gleich zwei bedeutende Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart im Rahmen der traditionsreichen Mozart-Matineen im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit dem Konzert in Es-Dur KV 271, welches Mozart für die Klaviervirtuosin Louise Victoire Jenamy komponierte, steht das letzte von Mozarts "Salzburger" Klavierkonzerten auf dem Programm. Der Name der Pianistin wurde lange Zeit fälschlicherweise als "Jeunehomme" gelesen, wodurch das Konzert zu seinem Beinamen kam. Das Werk ist eines der beliebtesten und am häufigsten gespielten Klavierkonzerten Mozarts und zeichnet sich durch die thematische Verknüpfung der Sätze sowie seine Klangschönheit aus. Im Anschluss erklingt das "Krönungskonzert" in D-Dur, KV 537, das sich von Mozarts vorherigen Klavierkonzerten durch eine ausgeprägte Virtuosität, die an die frühen Konzerte Beethovens erinnert, unterscheidet. Eingerahmt werden die Klavierkonzerte von der 32. Symphonie in G-Dur, KV 318, mit dem Beinamen "Ouvertüre" sowie der Ouvertüre zur Oper Le nozze di Figaro, KV 492. 2021 belegte Kyohei Sorita beim 18. Internationale Chopin-Wettbewerb den zweiten Platz, die höchste Auszeichnung für einen japanischen Pianisten in diesem Wettbewerb, seit Mitsuko Uchida 1970 ebenfalls mit dem zweiten Preis geehrt wurde. Mit diesem Erfolg gelang Sorita der weltweite Durchbruch als Konzertpianist. Als Dirigent debütierte er 2024 ebenfalls mit dem Mozarteumorchester Salzburg.
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