"Schwarzer Sommer" - 40 Jahre K2-Tragödie
18.03.2026 • 13:00 - 14:00 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Nachstellung: Diemberger mit Partnerin am K2-Gipfel
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Zelt in einem schneebedeckten Berg.
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Nachstellung: Diemberger mit Partnerin am K2-Gipfel
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Originaltitel
Kurt Diemberger - Das Quantum Glück
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2022
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

"Schwarzer Sommer" - 40 Jahre K2-Tragödie

Kurt Diemberger, der einzig lebende Erstbesteiger von zwei Achttausendern, wird am 16. März 94 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag porträtiert "Bergwelten" den Ausnahmealpinisten. Der schwarze Sommer 1986 am K2 markiert den dunkelsten Einschnitt im Leben von Kurt Diemberger. Innerhalb weniger Tage verlieren am "Berg der Berge" 13 Alpinisten ihr Leben. Eine Gruppe internationaler Bergsteiger, unter ihnen die Österreicher Alfred Imitzer, Hannes Wieser, Willi Bauer und Kurt Diemberger, gerät auf über 8.000 Metern in einen mehrtägigen Sturm. Orkanartige Winde, extremer Schneefall, bittere Kälte, keine Nahrung, kein Gas, kaum Wasser. Die Bergsteiger warten tagelang im höchsten Lager auf eine Wetterbesserung, die nicht kommt. Julie Tullis, Diembergers Lebens- und Seilpartnerin, stirbt in der Nacht auf 6. August. Wenige Tage später brechen die Überlebenden zum Abstieg auf - geschwächt, dehydriert, halb bewusstlos. Entscheidungen müssen getroffen werden, für die es keine richtigen Antworten gibt. Alan Rouse bleibt zurück und stirbt. Alfred Imitzer und Hannes Wieser brechen nur wenige Meter unterhalb des Lagers zusammen und können nicht mehr gerettet werden. Auch die polnische Bergsteigerin Dobrosława Miodowicz-Wolf kehrt nicht zurück. Am Ende überleben nur zwei: Willi Bauer und Kurt Diemberger - beide schwer gezeichnet, mit erfrorenen Fingern und Zehen, körperlich und seelisch für ihr Leben gezeichnet.

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