St. Bernhard: Von Menschen und Hunden
04.04.2026 • 08:25 - 09:20 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
Die legendären Bernhardiner am Großen Sankt Bernhard in der Schweiz
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Die Bernhardiner werden heute von einer Stiftung gezüchtet. Zu den Zuchtkriterien zählt, den Hund leicht und beweglich zu halten wie er ursprünglich einmal war.
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Die Fondation Barry kümmert sich um den Erhalt der berühmten Bernhardiner-Tradition.
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Carine Zamprogno ist Tierpflegerin bei der Fondation Barry, der nach dem berühmten Lawinenhund Barry benannten Stiftung.
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Originaltitel
St. Bernhard - Von Menschen und Hunden
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
Natur + Reisen, Land + Leute

St. Bernhard: Von Menschen und Hunden

Der Große Sankt Bernhard ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Bis Anfang Juni ist die Passstraße zugeschneit und das legendäre Hospiz an der höchsten Stelle des Passes nur zu Fuß erreichbar. Fünf Geistliche des Augustinerordens kümmern sich jeden Winter um rund 6.000 Gäste. Denen geht es nicht nur um das leibliche Wohl - es geht um die Ruhe, die der Ort ausstrahlt, um das Selbstvertrauen, es bis hierher geschafft zu haben, und um die menschliche Zuneigung, die jedem Bedürftigen durch die Seelsorger zuteilwird. Doch längst ist die Betreuung der Gäste auch eine logistische Herausforderung. Bernhardiner züchten die Chorherren des Hospizes am höchsten Punkt des Passes nicht mehr. Dies hat eine Stiftung übernommen, denn die Hunderasse ist aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit Schweizer Nationalgut. Die Bernhardiner wurden vermutlich lange vor dem 19. Jahrhundert als Rettungshunde bei der Suche nach Lawinenopfern eingesetzt - der berühmteste Bernhardiner namens Barry soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Heute sind die Hunde charaktervolle und liebenswerte Begleittiere. Das Hospiz jedoch gibt es noch immer. Fünf Geistliche und ein Dutzend Angestellte betreuen rund ums Jahr die Gäste: Es sind Wanderer, Pilger, Skisportler, Einzelpersonen oder Familien, die hier eine warme Suppe, ein Bett, fast immer aber auch die meditative Ruhe oder geistlichen Beistand suchen. Trotz der unterschiedlichen Beweggründe der Gäste, hierherzukommen, eint alle eines: die spirituelle Anziehungskraft des Ortes und seiner Menschen. Acht Monate dauert der Winter hier oben - und das Weihnachtsfest ist für alle ein Höhepunkt.

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