Unser erstaunlicher Po - Warum die Natur das Hinterteil erfand
27.11.2025 • 20:17 - 20:58 Uhr
Gesundheit + Medizin, Dokumentation
Lesermeinung
Host Anthony Morgan erkundet in der Wissenschaftsdokumentation alles rund um den Hintern.
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Der Bombardierkäfer kann mit einer chemischen Reaktion aus seinem Hinterteil Feinde in die Flucht schlagen.
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Host Anthony Morgan erkundet in der Wissenschaftsdokumentation alles rund um den Hintern.
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Anthony Morgan will herausfinden, warum wir Hintern haben und welche unglaublichen Dinge sie leisten.
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Originaltitel
Unser erstaunlicher Po - Warum die Natur das Hinterteil erfand
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Gesundheit + Medizin, Dokumentation

Wozu das Gesäß alles dienen kann

Von Hans Czerny

Schon die alten Griechen erkannten die Schönheit des menschlichen Gesäßes. Zwei Halbkugeln signalisieren eine Erotik, die sich beiderlei Geschlechtern erschließt. Doch nur zum Sitzen ist das Gesäß, der Po, bekanntlich auch nicht da. Wozu also? -So etwas will allen Ernstes die 3sat-Nano-Doku wissen.

Wer schon immer zu wissen glaubte, wozu der liebe Gott den Hintern, das Gesäß, den Po erschuf, liegt schief. Die Schönheit des Hinterns, der spiegel-identischen Halbkugeln, die bereits die Bildhauer der alten Griechen und später die Aktmalerei anregte, ist es jedenfalls nicht allein. Hinzukommen Gesäßmuskeln, die von zentraler Bedeutung für den Bewegungsapparat sind. Der kuriose 3sat-Film "Unser erstaunlicher Po – Warum die Natur das Hinterteil erfand" von Liam O'Rinn beweist darüber hinaus: Es wäre auch ohne den menschlichen Anus gegangen. Im gesamten Tierreich finden sich Variationen von Lebewesen, die ohne Anus auskommen oder aber gleich mehrere haben, wie etwa der Bombardierkäfer, der furzend Feinde mit seinen giftigen Gasen vertreibt.

Es ist also nichts mit einer Kulturgeschichte des menschlichen Gesäßes, auch nichts mit dem schwäbischen Gruß des Götz von Berlichingen ("... Er kann mich im Arsche lecken"). So ganz will es aber dem Filmreporter Anthony Morgan auch nicht gelingen, eine Genese des Gesäßes herzustellen. Stattdessen trifft er auf einen japanischen Forscher, der die Technik von Schildkröten, durch das Loch im Hintern zu atmen, auf den Menschen im Notfall übertragen will. Schwer Erkrankten, Leistungssportlern oder gar Astronauten könnte laut Morgan so geholfen werden.

"Unerschrocken", so formuliert es 3sat zu dieser Wiederholung, geht der Reporter auf eine Weltreise, die beweist, welch "Meisterstück der Evolution" unser größter Muskel, der Glutaeus Maximus ist, wozu er taugt und wie er entstanden sein könnte. – Wer noch Skurrileres wissen will, verbleibe bis zum "Nano Talk" um 21.00 Uhr, wo Alena Buyx und Stephanie Rohde mit unterschiedlichen Wissenschaftlern diskutieren – die Frage diesmal lautet: "Umgeben von Aliens?".

Unser erstaunlicher Po – Warum die Natur das Hinterteil erfand – Do. 27.11. – 3sat: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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