WeltWeit: Europas Unabhängigkeit. Sein oder Schein?
Die aktuellen Umfragen prophezeien bei den Parlamentswahlen in Ungarn das Ende der Ära Victor Orbáns. Fast 16 Jahre hat er mit seinem EU-feindlichen Kurs Brüssel immer wieder herausgefordert. Doch Orbáns Aus allein wird Europas Probleme nicht lösen. Die EU muss sich neu aufstellen, um weniger anfällig für geopolitische Erschütterungen zu sein: allem voran in der Energieversorgung, im Technologiesektor und bei den Lieferketten. Die "WeltWeit"-Reporterinnen haben sich angeschaut, wie es um Europas Abhängigkeiten steht. Wir planen via Google Maps unsere Reiseroute, kaufen unsere Fahrkarte online und machen das alles vom Handy aus. Doch dafür braucht es zahlreiche sogenannter Schlüsseltechnologien - und die stammen meist aus den USA oder China. Mikrochips zum Beispiel sind nicht nur in Laptops und Smartphones verbaut, sondern auch in vielen Alltagsgegenständen wie Rolltreppen oder Wasserkochern. Mit enormen Investitionen ins "Silicon Saxony", einem Hightech-Netzwerk in Sachsen, soll die europäische Chipindustrie weiter ausgebaut werden. Lena Hager schaut sich auf einer 60.000 Quadratmeter großen Reinraum-Produktionsfläche um und erfährt, wie komplex und global verflochten die Branche ist. Lieferengpässe bei Medikamenten sind in Europa längst keine Ausnahme mehr, selbst in gut organisierten Gesundheitssystemen wie dem in Dänemark. Isabella Purkart trifft einen Vater, der vor Kurzem erfahren hat, dass die Augentropfen, auf die seine Tochter dringend angewiesen ist, nicht mehr erhältlich sind. Ohne die Tropfen droht dem Mädchen im schlimmsten Fall der Verlust des Augenlichts. Wie anfällig Europas Medikamentenversorgung geworden ist, zeigt auch die dänische Pharmafirma "Xellia". Das Unternehmen muss seine Produktionsstätte von Kopenhagen nach China verlegen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Krieg im Iran hat einmal mehr Europas starke Abhängigkeit von Energieimporten aufgezeigt. Eine EU-Strategie für den Kernenergieausbau soll die Stromversorgung in Zukunft leistbar und krisensicher machen. Frankreich bezieht schon jetzt rund 65 Prozent seines Stroms aus Kernkraft. Zahlreiche Start-Ups arbeiten mit finanzieller Unterstützung des Staates an neuen Technologien, um kleinere Kraftwerke zu entwickeln. Denn der SMR - der Small Modular Reaktor - soll die Zukunft der Atomenergie sein. Wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung für die Renaissance der Kernkraft ist, erfährt Cornelia Primosch in der Normandie. An der Ärmelkanalküste machen sich lokale Fischer für ein neues AKW stark, um den Bau eines Offshore-Windparks zu verhindern. Drei Reporter auf Spurensuche. Jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und aus verschiedenen Regionen der Welt.
Der Lebenserwartungsrechner des Deutschen Instituts für Altersvorsorge ermittelt anhand persönlicher Angaben, wie sich die eigene Lebenserwartung statistisch entwickelt. Faktoren wie Sport, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Schlaf beeinflussen das Ergebnis.
Gegen schädliche Bakterien: Zahnseide richtig nutzen
Zahnseide ist ein unverzichtbares Werkzeug in der Mundhygiene. Doch viele machen beim Flossing einen entscheidenden Fehler: Das kreuz und quer Anwenden. Warum das schädlich ist und wie es richtig geht, erfahren Sie hier.
Nächtlicher Harndrang quält viele Männer ab 50. Eine vergrößerte Prostata kann die Ursache sein. Pflanzliche Arzneimittel versprechen Hilfe, ohne tagsüber müde zu machen. Was es zu beachten gibt und wie Sie die passende Behandlung finden, erfahren Sie hier.
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Harry Whitley: "Für mich ist ein Traum wahr geworden"
Harry Whitley, der neue Sänger von Asia, erzählt von seinem überraschenden Einstieg in die legendäre Band, den Aufnahmen neuer Live-Alben und wie seine YouTube-Cover ihn ins Rampenlicht katapultierten.
Gesundheit ist mehr als nur das Gewicht auf der Waage. Warum Menschen mit normalem BMI und Bauchfett ein höheres Risiko für Krankheiten haben können als leicht Übergewichtige mit aktiver Lebensweise.