Weltberühmt und depressiv
13.02.2026 • 21:00 - 21:45 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Konrad Adenauer war - lange bevor er ab 1949 Bundeskanzler wurde - Oberbürgermeister von Köln. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde er abgesetzt und wurde zeitweise von den neuen Machthabern inhaftiert. (Szene KI-generiert)
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Die Öffentlichkeit bekam von Marylins (Valerie Potozki) schweren psychischen Problemen wenig mit. 1961 ging nichts mehr, Marilyn konnte nicht mehr schlafen und war schwer depressiv. Die Ärzte diagnostizierten, sie sei bipolar. Das heißt, dass stark aktive
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Marilyn Monroes (Valerie Potozki) Tod im August 1962 gibt bis heute Rätsel auf. War eine unbeabsichtigte Überdosis dafür verantwortlich? Oder war es eine fatale Wechselwirkung unterschiedlicher Medikamente? Fest steht nur, dass sie über längere Zeit an De
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Die heute 98-jähirige Psychoanalytikerin Erika Freeman behandelte nicht nur Marilyn Monroe, sondern auch Woody Allen, Marlon Brando und viele andere Hollywood-Stars. Sie lebt heute in Wien.
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Originaltitel
Weltberühmt und depressiv: Von Sisi bis Adenauer
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Weltberühmt und depressiv

Kaiserin Sisi, Winston Churchill, Konrad Adenauer, Marilyn Monroe und Robert Enke: Psychologe Leon Windscheid führt anhand der Prominenten durch die Geschichte der Krankheit Depression. So spricht er mit der berühmten Psychoanalytikerin Erika Freeman, die nicht nur Marilyn Monroe, sondern auch Woody Allen, Marlon Brando und viele andere Hollywood-Stars behandelte. Leon Windscheid fährt zum Kloster Maria Laach, in dem Konrad Adenauer vor den Nationalsozialisten Schutz suchte. Dort trifft er auf Prof. Hanns-Jürgen Küsters, der aus den rund 200 bislang unbekannten Briefen des ersten deutschen Bundeskanzlers zitiert, in denen auch Suizidgedanken erwähnt werden. Was war in den jeweiligen Epochen der Protagonisten über Depressionen oder entsprechende Gemütszustände bekannt, und wie gingen die Betroffenen selbst damit um? Wie sehen wir mit unserem Wissen heute auf die großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte? Schon Sisi sagte man eine schwere Melancholie nach. Die Kaiserin wog nie mehr als 50 Kilogramm bei einer Größe von 1,72 Metern. Am Ende ihres Lebens trug sie nur noch schwarze Kleidung und vermied jeden Kontakt mit der Öffentlichkeit. Diese Melancholie, die man schon damals als psychische Krankheit begriff, bekam erst im Laufe des 19. Jahrhunderts den Namen Depression. Winston Churchill erlebte immer wieder Phasen von anhaltender Niedergeschlagenheit. Diese Zeiten nannte er "Besuch vom schwarzen Hund". Leon Windscheid trifft sich auch mit Teresa Enke, der Witwe des deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke, der 2009 durch Suizid starb. Als Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung bemüht sie sich heute um Aufklärung hinsichtlich der Krankheit Depression. Erstmals in dieser Zusammenschau erläutert die Dokumentation die Hintergründe der Leidensgeschichten in den einzelnen Biografien.

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