Wen dürfen wir essen?
23.01.2026 • 05:30 - 06:05 Uhr
Info, Essen + Trinken
Lesermeinung
Tobias Leenaert, Autor von „How to Create a Vegan World“, glaubt, dass Aktivisten bereit sein müssen, Kompromisse zu schließen, wenn sie die Welt verändern wollen.
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Aktivisten von Animal Rights Watch auf einer Demo in Berlin zur Schließung aller Schlachthäuser
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Friedrich Mülln von der SOKO Tierschutz ist überzeugt, dass die Menschen sich von der Fleischindustrie abwenden werden, wenn sie ihr wahres Gesicht erkennen.
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(noise and blur some chicken) Layer Chickens with Multilevel production line conveyor production line of chicken eggs of a poultry farm, Layer Farm housing, Agriculture technological equipment factory
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
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Wen dürfen wir essen?

Wie leben Tiere in der Landwirtschaft? In den Workshops von Friederike Schmitz spielen Schülerinnen und Schüler auf dem Boden ihres Klassenraums nach, wie viel Platz ein Mastschwein hat. In der Diskussion wird klar, dass die Kinder ähnlich denken wie Erwachsene: Uns allen tun Tiere leid und wir alle sehen die Menschheit auf den Klimawandel zurasen. Doch unser Verhalten zu ändern, fällt uns schwer. Friederike Schmitz reflektiert, was ihr Hoffnung gibt - und was sie zweifeln lässt. Friedrich Mülln, der Gründer der Soko Tierschutz, erzählt, was ihn seit seinem 13. Lebensjahr motiviert, sich für Tiere in Gefahr zu begeben - und warum sein wahrer Gegner nicht die Schlachthöfe sind, sondern die Konsumentinnen und Konsumenten, die diese Kette von Ereignissen in Gang setzen. Aktivist Tobias Leenaert lebt auf einem Hof in Belgien mit befreiten und geretteten Schweinen, Enten, Hühnern und einem Truthahn, der sich gern im Spiegel anschaut. Er ist überzeugt, dass die vegane Bewegung mit Argumenten allein nicht weiterkommt. Es braucht Kompromisse. Viele Menschen, die ihren Konsum reduzieren, haben mehr Einfluss als wenige Hardliner. Er erklärt, warum es für Menschen so schwer ist, ihr Verhalten zu ändern - und warum manchmal erst die leckere Alternative da sein muss, damit wir für ein ethisches Argument aufnahmefähig werden. Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Frage nach der effektivsten Form von Aktivismus immer auch eine Frage nach unserem Menschenbild ist.

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