Serie, Zeichentrickserie
Wir Kinder aus dem Möwenweg
Wir legen uns rein: Aprilscherze macht jeder gerne. Tara und Tienecke sind da keine Ausnahme, vor allem, wenn man heute die Jungs oder die Erwachsenen mal nach Strich und Faden reinlegen kann. Was jedoch den Mädchen Spaß macht, das macht natürlich auch allen anderen Freude. Und so kommt es, dass unsere besten Freundinnen von Opa Kleefeld auf die Suche nach einer Steinschere geschickt werden, einem Ding, das es eigentlich doch gar nicht geben kann. Es ist der 1. April, der Tag also, an dem man die Leute mit Aprilscherzen an der Nase herumführen kann. Petja fängt frühmorgens damit an, als er verkündet, die Schule fiele aus, weil ein Meteor eingeschlagen habe. Und so geht es weiter: Tara legt Mama Johannson rein und Tienecke gleich noch obendrein. Die Mädchen machen einen Wettbewerb daraus. Wer einen gelungenen Aprilscherz landet, bekommt einen Punkt, wenn der Scherz nicht funktioniert, wird wieder ein Punkt vom Konto abgezogen: wer am Ende die meisten Punkte gemacht hat, der ist die Aprilscherzkönigin. Nun braucht es frische Opfer - Caro zum Beispiel oder die Lehrern, Frau Streng, oder Opa Kleefeld. Wer allerdings anderen eine Grube gräbt, der fällt leicht selbst hinein. Und so kommt es, dass Tara und Tienecke selbst an der Nase herum geführt werden ohne es zu merken. Wir feiern ein Möwenweg-Fest: Es kann nicht sein, dass das schlechte Wetter den Kindern vom Möwenweg einen Strich durch die Rechnung macht: unbedingt wollen sie feiern, dass sie vor einem Jahr gemeinsam eingezogen sind. Wenn die Erwachsenen nicht in der Lage sind, trotz des Regens das große Möwenweg-Fest vorzubereiten, dann nehmen das eben die Kinder selbst in die Hand. Sie trotzen dem Regen und las-sen sich einiges einfallen, damit am Abend alle ihren Spaß haben - sogar die Voisins! Ein glückliches Jahr lang wohnen die Kinder nun schon im Möwenweg: Grund genug, heute Abend ein großes Fest zu feiern. Doch leider will das Wetter nicht mitspielen. Es regnet, donnert und blitzt, die Gärten bestehen nur noch aus Matsch. Und zu allem Unglück scheinen die Erwachsenen nicht in der Lage, das Fest vorzubereiten. Oma Kleefeld ist erkältet, Zita-Sybil hat sich den Fuß verknackst, Taras Mama und Tieneckes Papa müssen arbeiten, tja! Wenn die Möwenweg-Kinder die Sache nicht in die eigene Hand nehmen, dann fällt die Party garantiert ins Wasser. Doch wer will am Abend schon Trübsal blasen? Also schleppen Jungs und Mädchen in bester Eintracht Tische und Stühle auf den Garagen-Vorplatz, schneiden Kartoffeln für Kartoffelsalat, rühren mit Opa Kleefeld Schokoladenpud-ding an und schleppen alles zusammen, was nur irgendwie als Dekorationsmaterial dienen kann. Und der Regen? Nun, den werden die Kinder vom Möwenweg auch noch irgendwie verscheuchen bis zum Abend. Wir sind allein zu Haus: Die Eltern gehen essen. Petja, Tara und Maus bleiben zum ersten Mal allein zu Haus. Gemeinsam mit Tieneke wollen sie die Gunst der Stunde nutzen, mit fernsehen, Süßigkeiten und Kissenschlacht. Tief in der Nacht allerdings werden die Kinder überraschend im Schlaf gestört. Ganz offensichtlich versucht jemand von draußen ohne Schlüssel ins Haus einzudringen. Auf keinen Fall können das die Eltern sein. Also sind es wohl Einbrecher, die vor der Tür stehen. Wir zähmen einen Hund: Es scheint ein wildes Tier zu sein, das die Kaninchen Wuschelchen und Puschelchen bedroht und dem kleinen Maus die Spielsachen stiehlt. Die Kinder gehen der Sache detektivisch genau nach. Scharf beobachten die Jungs und Mädchen, was im Möwenweg Verdächtiges geschieht. Schnell stellt sich heraus, dass Frau Voisin seit neuestem einen Hund in Pflege hat. Dem ist es sichtlich langweilig bei Frau Nachbarin. Wie gerne würde er mit den Kindern spielen! Wir retten einen Teich: Aus dem Feuerwehrteich samt dem Wäldchen, der ihn umgibt, soll ein Parkplatz entstehen. Die Bauarbeiter sind schon vor Ort. Doch die Kinder wehren sich gegen das Vorhaben. Wütend beschließen sie, zum Schutz der Umwelt nicht eine Unterschriftensammlung zu machen. Und Petja will mit Vincent auch auf den Teich paddeln und ihn langfristig besetzt halten. Schade nur, dass alle diese Aktionen zunächst nichts einzubringen scheinen. Wir suchen einen Mann für Zita-Sybil: Zita-Sybil ärgert sich über ihre Söhne. Wünscht sie sich, dass die beiden zu ihrem Vater ziehen, der getrennt von Zita-Sybil lebt? Das können die Kinder im Möwenweg auf keinen Fall zulassen. Vielleicht würde es helfen, wenn sie der allein erziehenden Mutter einen Mann suchen. Dann müsste sich Zita-Sybil nicht mehr selbst um alles kümmern. Also durchforsten die Kinder Kontaktanzeigen und schicken der Nachbarin wildfremde Männer auf den Hals.